11. Mai 2017

Wie man eine Kurve mit dem Bike flüssig fährt

Ich erlaube mir hier, zwei meiner Kunden beim Kurvenfahren zu zeigen. Oder konkreter ausgedrückt geht es darum, wie man eine Kurve richtig oder eben falsch fährt. Der Ausschnitt zeigt einen Singletrail in der Toscana, wo eine langgezogene Rechtskurve mit hoher Geschwindigkeit durchfahren werden konnte. Damit das auch erfolgreich gelingt, ist die richtige Position, Gewichtsverlagerung und Blickrichtung auf dem Mountainbike entscheidend.

Der Fahrer auf dem ersten Bild zeigt eine perfekt ausgeführte Drücktechnik. Dabei wird das Bike mit den Armen in die Kurve gedrückt, der Körperschwerpunkt und die Hüfte bewegen sich hingegen nach aussen - so kann viel Druck auf den Rädern aufgebaut werden und die Traktion wird erhöht. Der Blick zeigt zum Kurvenausgang, man schaut dorthin, wo man hinfahren will. Genau so lässt sich eine offene Kurve flüssig, sicher und mit Style durchfahren!

Flüssig, sicher und fokussiert. So sieht eine saubere Kurventechnik aus!

Der Fahrer auf dem zweiten Bild ist so unterwegs, wie man es leider meistens bei den Hobbybikern sieht... Der Körper lehnt nach innen und das Knie wird zusätzlich nach innen gestellt (wird sind keine Motorradrennfahrer). Dadurch ist das ganze Gewicht auf der Kurveninnenseite und man verliert so den Druck auf den Rädern. Zudem sind die Arme zu fest gestreckt, was ein Hinunterdrücken des Bikes verunmöglicht. Der Blick geht geradeaus in Richtung Hindernis (in diesem Fall der Fotograf), aber genau dorthin möchte man ja eigentlich nicht fahren. Fährt man die Kurve so, dann verliert man an Geschwindigkeit, das Bike beginnt früh zu rutschen und es fehlt vor allem an Flow.

Und so sollte es nicht aussehen.... Falsche Körperhaltung und falsche Blickrichtung.

Du möchtest diese Kurventechnik und viele weitere Tipps und Tricks zur Fahrtechnik erhalten? Dann besuche am besten einen Bikekurs von Fit for Trails, dort lernst du alles, um ein besserer Biker zu werden!

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