26. November 2019

Naturerlebnis - Biken im Spätherbst

Im Spätherbst sind die Tage kurz, der Nebel dicht, der Boden nass und die Temperaturen tief. Darum bedeutet diese Zeit für viele Mountainbiker, dass sie ihr Sportgerät langsam versorgen und sich auf den Winter einstellen. Aber statt über die trübe Jahreszeit zu jammern, solltest du dir dein Mountainbike schnappen und raus an die frische Luft gehen. Denn die letzten Monate im Jahr bieten ein Spektaktel auf und neben dem Trail!

Als Oktoberkind ist der Herbst meine Lieblingsjahreszeit. Wenn die Bäume langsam ihr Kleid ablegen, dann ziehe ich meine wärmeren Klamotten an und erfreue mich an der goldfarbenen und mystischen Natur. Während in den Bergen der erste Schnee fällt und die Temperaturen unter den Gefrierpunkt fallen, bietet das Flachland immer noch gute Bedingungen für schöne Ausfahrten. Und mit ein wenig Glück schaffst du über die Nebelgrenze hinaus und geniesst die letzten wärmenden Sonnenstrahlen.

Einige Punkte gibt es zu beachten, damit die Biketour zum Erlebnis wird:
  • Die Trails sind oft rutschig, feucht und schlammig, daher ist eine gefühlsvolle Fahrweise nötig. Mit ein wenig Übung wirst du bald merken, wie du Geschwindigkeit, Bremsen und Pedaldruck kontrollieren musst, damit du sturzfrei über die Trails jagen kannst.
  • Zieh dich warm und wasserfest an. Je nach Wetterlaune und Höhe bewegen sich die Temperaturen irgendwo zwischen 0-15 Grad. Mehrere Schichten sind empfehlenswert, damit du ein starkes Schwitzen und Auskühlen verhindern kannst. Wegen dem feuchten Nebel und den Pfützen am Boden sollte deine Kleidung wasserabweisend sein.
  • Beim Mountainbike kannst du den Reifendruck ein wenig senken, damit du mehr Traktion erhältst. Ambitionierte Biker können sich auch ein Paar "Schlammreifen" montieren, diese bieten dank höherem Profil noch mehr Grip und haben eine gute Selbstreinigung. Wenn es sehr kühl ist, empfiehlt es sich, den Rebound an den Federelementen ein bisschen schneller einzustellen, da das Öl bei Kälte dickflüssiger wird. Bei E-Mountainbikes kann sich der Akku bei tiefen Temperaturen schneller entladen. Beachte diesen Aspekt, wenn du längere Touren auf dem Plan hast.
  • Respektiere die Natur und die Wildtiere. Biken bei nassen Bedingungen hinterlässt Spuren, setze deine Bremsen darum überlegt ein. Und falls du im Dunkeln fährst, bleib auf den offiziellen Wegen und rase nicht quer durch den Wald (sollte eigentlich sowieso immer so sein).
Und jetzt lassen wir die Bilder sprechen. Ich bin mir sicher, dass auch du nochmals Lust verspürst,um auf dein Mountainbike zu sitzen!

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Vollgas geht auch im Spätherbst! (Foto: spitznagel.ch)

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Das schönste Meer ist das Nebelmeer.

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Eine mystische Stimmung, wie man sie nur im Herbst erlebt.

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Rutschiger Blätterboden macht die Ausfahrt noch spannender.

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Wenn die Sonne durch die Wolken sticht macht der Guide Luftsprünge.

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Goldig ist es auf und über dem Trail. (Foto: spitznagel.ch)

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Wer möchte da nicht auch gleich durch diesen Anlieger surfen?

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Wenn die Tage früh dunkel werden, dann hilft die Lampe, um den Heimweg zu finden.

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Heimtückisch! Die Blätter verdecken die Hindernisse am Boden...

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Mit Motorunterstützung kann man besonders gut durch den tiefen Dreck pflügen. (Foto: spitznagel.ch)

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Während unten im Dorf trübe Stimmung herrscht, ist oben auf dem Hügel Action angesagt.

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Biken im Spätherbst macht einfach riesigen Spass!

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