10. Juli 2018

Besuch Eurobike 2018

Die Eurobike in Friedrichshafen ist jedes Jahr der Ort, wo sich die Welt der Zweiradindustrie trifft. Die grösste Messe kämpft allerdings schon seit längerer Zeit mit der Abwesenheit von immer mehr Herstellern. Bisher war die Eurobike jeweils Ende August/Anfang September, was sich aber als zu spät herausstellte, da die meisten Bikes dann schon beim Händler im Laden gekauft werden konnten.

Dieses Jahr war die Eurobike deshalb bereits anfangs Juli, damit auch wirklich Weltneuheiten präsentiert werden können. Nur war dieser Termin nun für einige Hersteller zu früh und sie konnten ihre 2019 Modelle noch gar nicht fertig produzieren. Also folgten weiteren Absagen von kleinen und grossen Marken. Auch viele Fachhändler haben im Vorfeld verlauten lassen, dass sie dieses Jahr aus zeitlichen Gründen nicht an die Eurobike reisen. Ein Publikumstag gab es dieses Mal auch nicht, die Messe war dem Fachhandel vorbehalten. Es scheint, als ob sich die Eurobike in einer Selbstfindungsphase befindet, mal schauen, wo die Zukunft hinführt...

Dass es tatsächlich einen Besucherschwund gibt, dass hat man schon auf der Fähre über den Bodensee gemerkt. Es waren merklich weniger Leute auf dem Schiff und auch der Bus zum Messegelände war dieses Mal nicht überfüllt. Auch die Fahrt ging ruckzuck, der übliche Verkehrskollaps blieb heute aus.

Ich besuche die Eurobike vor allem, um Freunde, Bekannte und Vertreter der Industrie zu treffen, die ich sonst eher selten sehe. Spätestens in Friedrichshafen läuft man sich wieder über den Weg, die Bikebranche ist eine grosse Familie, die schon seit vielen Jahren aus den gleichen Leuten besteht. Für mich ist es weiterhin wichtig, dass ich am Nabel der Branche bin und möglichst viele Stimmen und Meinungen einfangen kann. Dieses Fachwissen kann ich dann direkt an meine Kunden an den Bikekursen und Biketouren weitergeben.

Was gibt es über die Trends und Neuheiten zu berichten? Da reicht ein Wort: Elektro. Dieses Jahr dreht sich alles rund um den Strom, egal ob Mountainbike, Rennrad, Lastentransporter, Beachcruiser, Kinderfahrrad - überall ist ein Motor und ein Akku eingebaut. Wie stark auf die elektronische Unterstützung gesetzt wird, zeigte sich auch in der Aufteilung der Messehallen. Die berühmte Halle A1, wo bisher die ganz grossen Namen der Industrie zu finden waren, wurde kurzerhand in eine Halle mit Elektroanbietern umfunktioniert.

Die Aussteller von Zweirädern sind weiter geschrumpft. Von den weltweiten Bigplayern waren nur Scott und Merida vor Ort... Dafür gab es viele kleinere Marken, die mit durchaus innovativen und coolen Bikes auf sich aufmerksam machten. Die Zubehör- und Bekleidungsproduzenten bleiben der Messe momentan noch treu, da waren alle bekannten Marken zu finden. Aufgefüllt wurden die Stände wie üblich durch die vielen Firmen aus Asien.

Das positive an der diesjährigen Eurobike? Dadurch, dass es weniger Besucher und Aussteller gab, war die Stimmung lockerer und alle hatten Zeit, um gute und lange Gespräche zu führen. Es war auch mehr Platz zwischen den Ständen und man konnte problemlos Fotos machen, ohne dass man sich gegenseitig im Weg stand. So gesehen war das für mich die beste Eurobike seit Langem!

Wie sieht die Zukunft der Eurobike aus? Nächstes Jahr ist der Termin wieder ein bisschen später angesetzt: 31. Juli bis 3. August 2019. Genau inmitten der Sommerferien...

Hier einige Eindrücke der Eurobike 2018. Ich habe vor allem die Marken besucht, die auch selber fahre und vertrete. Und wie immer gab es auch jede Menge skurriles zu sehen.

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Der Guide braucht den Guide... Die Eurobike wurde zwar kleiner, ist aber immer noch sehr gross.

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Die neue Shimano XTR 12-fach. Das Flagschiff wird mit viel Liebe präsentiert...

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12-fach war gestern... Die Firma Rotor setzt mit 13 Gängen noch einen oben drauf!

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Giro macht nicht nur Helme und Schuhe. Mittlerweile haben sie ein komplettes Bekleidungssortiment.

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EVOC hat für alles und jeden das richtige Gepäckstück.

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Race Face bekennt Farbe.

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Onza setzt lieber auf Qualität, statt Quantität. Aber neue Reifenmodelle sind in der Pipeline!

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Auch Rennräder bekommen Motoren. Darüber lässt sich allerdings streiten...

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Gelbe Bremspower aus der Schweiz! SwissStop bietet Beläge und Scheiben für jede Bremse.

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Die neue Rock Shox Lyric am Mondraker e-Crafty+.

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Hochbetrieb am Stand von Bosch.

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Fox hatte ihre 2019 Neuheiten schon im März offiziell präsentiert. Hier gerne nochmals.

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Laufräder am Laufmeter bei DT Swiss.

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Danny MacAskill am Autogramme schreiben. Einer der wenigen Superstars, der live vor Ort war.

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Bikepacking ist einer der Trends, den man an vielen Ständen gesehen hat. Freiheit pur!

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Gähnende Leere... Zu den goldenen Zeiten der Eurobike herrschte auch in den Seitenhallen noch Hochbetrieb.

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Spezifische E-MTB Produkte sind der nächste Marketinggag. Zum Beispiel Reifen...

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... oder auch Federgabeln (oder Sättel, Lenker, Laufräder, usw.).

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Die Beachcruiser von Elektra sorgen immer für Ferienstimmung.

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Reifengigant Goodyear will sich jetzt auch ein Stück vom Zweiradkuchen abschneiden.

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Besuch bei meinen Freunden von Moots. Die schönsten Bikes der ganzen Messe!

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Greller Auftritt von Muc-Off.

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Die Asiaten sorgen dafür, dass die Messehallen weiterhin gefüllt bleiben.

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China ist auch in der Bikeindustrie nicht mehr wegzudenken...

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Velos aus Bambus sind irgendwie einfach hübsch!

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Als Publikumsmagnet muss auch mal ein Lamborghini herhalten...

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Ein ganzer Stand und so viel Personal für ein Vierkanttretlager? Sachen gibts...

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Hopp Schwiiz! Ein Elektrotöff von Düsenspeed.

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Früher und heute. Coole Replica von Scott für Nino Schurter.

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Der neue Flyon Antrieb von Haibike mit 120 (!) Newtonmetern Drehmoment.

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Ein Laufrad mit Elektroantrieb. Kein Wunder werden die Kinder immer fauler...

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Hässlich wie die Nacht... Wer kauft sowas?!

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Friedrichshafen und Zeppelin gehören einfach zusammen.

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Viel Lektüre für die Schifffahrt nach Hause. Bis zum nächsten Jahr (vielleicht)!

13. Juni 2018

Klickpedal oder Flat Pedal?

Die Wahl des MTB-Pedals sorgt bei immer mehr Bikerinnen und Bikern für Verunsicherung. Ich hatte bereits 2013 einen Blog über Pedalen verfasst und nun ist das Thema aktueller denn je. An fast jedem Fahrtechnikkurs erhalte ich im Vorfeld Anfragen, ob man besser mit Klickpedalen oder mit Flat Pedals am Bikekurs teilnehmen soll. Auch während und nach den Kursen wird immer häufig darüber diskutiert, was denn jetzt wohl besser oder sinnvoller ist.

Eines vorweg: Es gibt bei den Pedalen kein richtig oder falsch und gut oder schlecht. Beide Pedalsysteme haben ihre Vor- und Nachteile, darüber mehr auf den nachfolgenden Zeilen.

Als ich 1989 mit dem Bikesport angefangen habe, da bin ich gezwungenermassen "Bärentatzenpedalen" (so nannte man Flat Pedals früher) gefahren, da es noch gar keine Klickpedalen gab. Ich habe mir so meine Fahrtechnik beigebracht und konnte schon bald Bunny Hops springen, auf Stufen rumhüpfen und über Schanzen fliegen. Als dann zu Beginn der 90er Jahre die ersten Klickpedale auf den Markt kamen, da habe ich gleich gewechselt. Einerseits hat einem die Werbung versprochen, dass man so noch besser biken kann und andererseits haben auch alle Kollegen diese Pedalen gefahren. Von da an blieb ich den Klickpedalen treu, auch bei den Downhillrennen hat mir die fixe Verbindung viel Vertrauen im schwierigen Gelände und bei Sprüngen gegeben. Nur bei meinem Bike für die BMX-Bahn und für die Dualslalom-Rennen hatte ich weiterhin auf Flat Pedals gesetzt.

Heute hat sich die Situation geändert. Downhillerlegende Sam Hill hat schon früh gezeigt, dass man mit Flat Pedals Weltmeistertitel gewinnen kann. Und der immer populärer werdende Enduro-Bikesport lässt immer mehr Biker mit normalen Pedalen die Trails runterflitzen. Dies färbt auch auf die Tourenbiker ab, welche nun ohne Klickpedalen lange und anspruchsvolle Ausflüge unternehmen. An meinem Bikekursen ist der Wechsel ebenfalls gut zu sehen, an gewissen Kursen sind die Flat Pedal Fahrer nun in der Mehrheit.

klickpedal_flatpedal
Klickpedal oder Flat Pedal? Das ist hier die Frage...


Vorteile und Nachteile Klickpedal


+ fixe Verbindung hält den Fuss fest
+ perfekte Kraftübertragung
+ gute Beinführung

- spontaner Ausstieg zum Teil schwierig
- verleitet zu passiver und unsauberer Fahrtechnik
- Bike schieben und tragen mit harten Bikeschuhen unangenehm

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Wenn es steil wird, dann bietet das Klickpedal die optimale Kraftübertragung.


Vorteile und Nachteile Flat Pedal


+ Ausstieg jederzeit möglich
+ gibt Sicherheit in anspruchsvollem Gelände
+ bequeme Schuhe, falls man mal laufen muss
+ hilfreich für die saubere Umsetzung von Bunny Hop, Hinterrad versetzen, usw.

- Fuss hält nur richtig auf dem Pedal bei korrekter Fussstellung
- mässige Kraftübertragung
- Abrutschen vom Pedal hinterlässt hässliche Spuren an Schienbein und Wade

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Einer der Vorteile von Flat Pedals sind bequeme Schuhe, mit denen man auch gut laufen kann.


Hochwertige Schuhe und Pedale sorgen für Freude


Egal für welches Pedalsystem man sich entscheidet, es sollte auf eine hohe Qualität von Schuhen und Pedalen geachtet werden. Der Markt dafür ist riesig, ich möchte hier deshalb nicht weiter darauf eingehen.

Wer Flat Pedals fährt, der muss unbedingt einen Schuh mit einer griffigen und flachen Sohle wählen. Jogging-, Outdoor-, oder Wanderschuhe sind nicht geeignet, da diese keinen direkten Kontakt zum Pedal bieten.

Bei Klickpedal-Schuhen kommt es auf den Einsatzbereich an. Rennfahrer nehmen einen möglichst harten Schuh für eine direkte Kraftübertragung. Tourenfahrer sollten einen Schuh mit einer gut profilierten Sohle fahren, falls man mal das Bike über Felsen schieben oder tragen muss.

Bei den Pedalen sollte man nicht geizig sein, je höher der Preis, desto besser ist die Qualität. Gute Lager und Dichtungen sorgen für Langlebigkeit und hochwertige Pedalen sind auch immer leichter als billige Modelle.

Von sogenannten Kombi-Pedalen (eine Seite Klick/eine Seite Flat) halte ich persönlich nicht viel. Das Problem ist, dass meistens der falsche Teil oben ist und man so während der Fahrt runterschauen oder sogar anhalten muss, damit man richtig auf das Pedal stehen kann. Das ist ziemlich mühsam und gefährlich.

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Ein richtiger Bikeschuh muss es sein, nur damit lässt es sich komfortabel biken.


Korrekte Fussstellung ist wichtig


Wer Flat Pedals fährt, der muss sich unbedingt eine korrekte Fussstellung aneignen. Das heisst, dass der Fuss immer leicht schräg auf dem Pedal steht, nur so hat man genügend Grip. Bei Abfahrten lässt man die Ferse leicht hängen und bei Manövern wie Bunny Hop und Sprüngen dreht man jeweils das Fussgelenk über die Pedalachse, damit die Zehen nach unten zeigen (gilt übrigens auch für Klickpedal-Fahrer!). Sobald der Fuss ganz gerade auf dem Pedal ist, wird man unweigerlich den Halt verlieren.

Wer beginnt mit Klickpedalen zu fahren, der wird ganz sicher ab und zu aus dem Stand stürzen, da man aus unerklärlichen Gründen einfach nicht aus dem Pedal kommt. Dieser Prozess hat jeder Klickpedal-Fahrer durchgemacht, aber die spontanen Hinfaller sollten sich im Laufe der Zeit legen. Irgendwann ist der Bewegungsablauf zum Ausklicken im Kopf abgespeichert und man kommt auch bei schwierigen Situationen immer aus dem Pedal. Wichtig: Man muss mit beiden Füssen ausklicken können und sich die Bewegung mit dem rechten und linken Fuss antrainieren.

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Fersen runter! Egal mit welchem Pedal man fährt, der Fuss sollte immer leicht schräg stehen.


Die Wahl des Pedals entscheidet man selbst


Man muss selber entscheiden, welches Pedal für einen am besten passt. Man darf sich gerne eine Meinung von anderen einholen, aber schlussendlich sollte man das Pedalsystem fahren, mit dem man sich am wohlsten fühlt. Etwas zu erzwingen bringt nichts. Ich höre oft von Frauen: "Mein Mann hat gesagt, ich muss Klickpedalen fahren." In diesem Fall hat die bessere Hälfte nicht zu melden. Auch alteingessene und rennradlastige Fachhändler vertreten die Meinung, dass man nur mit Klickpedalen richtig biken kann.

Man muss sich zu Beginn ein wenig Zeit nehmen, damit man sich an ein Pedal gewöhnt. Nach einigen Wochen sollte man aber sicher und kontrolliert unterwegs sein, damit man sich auf das Biken selbst konzentrieren kann und sich nicht mehr um die Füsse kümmern muss.

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Verschiedene Biker, verschiedene Pedalen. Die "richtige" Entscheidung muss man selber treffen.


Fahrtechnik trainieren mit Flat Pedals


Wenn es um saubere Fahrtechnik geht, dann kommt man nicht drum herum, auch mal Flat Pedals zu montieren. Auch ich wechsle hin und wieder das Pedal, damit ich mein eigenes Können immer auf einem sehr hohen Level halten kann. Den ganzen Monat April 2018 war ich deshalb mit Flat Pedals unterwegs und habe Tricks geübt. Im folgenden Video sieht man, was alles möglich ist. Alles nur eine Frage der Technik!

25. April 2018

Die richtige MTB Cockpit Einstellung

Das Cockpit (oder die Lenkzentrale) gehört zum wichtigsten Teil an einem Mountainbike. Von hier aus gibt man alle Befehle an sich und sein Sportgerät weiter: Lenken, Bremsen, Schalten, Ziehen, Drücken, usw. Darum ist es sehr wichtig, dass alles richtig und vor allem auf die eigenen Körpermasse eingestellt ist.

Wenn ich die Bikes meiner Kunden an den Fahrtechnikkursen überprüfe, dann sehe ich immer wieder, dass die Hebel in alle Himmelsrichtungen zeigen und links und rechts völlig unterschiedlich eingestellt sind. So biken funktioniert nicht wirklich und auch optisch sieht das nicht schön aus.

Im Normalfall gehen wir davon aus, dass wir zwei gleich grosse Hände und gleich lange Arme haben. Das heisst, dass alle Teile und Hebel symetrisch eingestellt werden müssen, damit man alles richtig bedienen kann und das Mountainbike stets unter Kontrolle hat.

Mit ein wenig handwerklichem Geschick und dem passenden Werkzeug kann man sein Cockpit selber einstellen. Im Zweifelsfall sonst zum nächsten Bikeshop gehen und die Arbeit dort erledigen lassen.


Die richtige Lenkerbreite und Vorbaulänge


Bevor man mit den Feineinstellungen loslegen kann, müssen die Lenkerbreite und Vorbaulänge korrekt gewählt werden. Je nach Körpergrösse und Fahrstil kann es vorkommen, dass man den Lenker kürzen oder verbreitern und eine andere Vorbaulänge montieren muss. Man soll sich auf seinem Mountainbike absolut wohl fühlen, nur dann kann man das Optimum aus dem Sportgerät herausholen.

Tipps zur richtigen Lenkerbreite gibt es in diesem Blog.

mtbcockpiteinstellungen
So schön kann ein aufgeräumtes und richtig eingestelltes Cockpit aussehen!


Bremshebel exakt ausrichten


Bei den Bremshebeln nehme ich es besonders genau und stelle diese exakt auf den Millimeter ein. Beide Hebel müssen den gleichen Abstand zum Lenkergriff haben. Und selbstverständlich stellen wir es so ein, dass wir nur mit dem Zeigefinger (!) bremsen und die anderen vier Finger am Griff haben.

Der Winkel der Hebel sollte so gewählt werden, dass das Handgelenk nicht zu fest nach oben oder unten abgewinkelt ist. Am besten ist eine gerade Linie vom Zeigefinger über das Handgelenk bis zum Unterarm.

Die Hebelweite kann ebenfalls justiert werden, je nach Handgrösse und Fingerlänge können die Hebel weiter weg oder näher zum Lenker verstellt werden. Dafür gibt es eine Rändelschraube oder Inbusschraube am Bremshebel.

Bei den Bremshebeln geht es um Millimeter, beide müssen absolut gleichmässig ausgerichtet sein.

Eine gerade Linie vom Zeigefinger über das Handgelenk bis zum Unterarm.


Schalthebel und Remotehebel richtig befestigen


Die Schalthebel, Remotehebel für die Variosattelstütze oder Lockouts und die Motorsteuerung für E-Bikes gehören ebenfalls richtig angeordnet. Hier kann es ein bisschen eng werden, um alles schön in Reih und Glied anzubringen.

Im Vorteil sind Biker mit einem Einfach-Antrieb, da fehlt der linke Schalthebel und man kann an dieser Stelle den Remotehebel für die Sattelstütze montieren.

Wenn man auch einen linken Schalthebel hat, dann kommt man nicht daran vorbei, um alle anderen Hebel einfach weiter nach innen anzuschrauben. Eventuell besteht auch die Möglichkeit, dass man den Remotehebel für die Sattelstütze von links nach rechts oder umgekehrt versetzt. Wer Sram fährt, kann mit der MatchMaker-Halterung ebenfalls noch Platz sparen.

Zu beachten ist, dass man nicht die Bremshebel unterschiedlich einstellt, nur um den anderen Hebeln mehr Platz zu gewähren. Die Bremshebel haben immer Priorität und diese müssen schön symetrisch stehen.

Ohne linken Schalthebel hat man genügend Platz für den Remotehebel für die Sattelstütze.

Auch der Schalthebel ist so ausgerichtet, dass er nicht in den Weg kommt, aber dennoch gut bedienbar ist.

Fit for Trails ist Top 30 Fitness Blog

Tolle Neuigkeiten aus der Marketing-Abteilung: Sparpedia hat den Fit for Trails Blog zu ihren Top 30 Fitness Blogs gekürt!

Ehrlich gesagt habe ich noch nie etwas von dieser Seite gehört... Daher umso interessanter, dass da im "Hintergrund" Bewertungen erstellt werden und es ein kleiner Bike Blog in die grosse Fitness Welt schafft. Höchste Punktzahl in den Kategorien Originalität, Design, Social Media. Vielen Dank!

Dies zeigt, dass sich meine tägliche Arbeit rund um den Bikesport immer mehr auszahlt. In der Schweiz ist Fit for Trails der führende Anbieter von Bikekursen und mit dieser Auszeichnung für den Bike Blog ist auch im Bereich Marketing und Dienstleistung ein weiterer Meilenstein gesetzt. Freude herrscht!

Auf der Sparpedia Website sind alle ausgezeichneten Blogs zu finden.

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Der Fit for Trails Bike Blog gehört zu den Sparpedia Top 30 Fitness Blogs!

23. April 2018

Zufriedene Kunden sind die beste Werbung

Fit for Trails hat in den letzten sieben Jahren schon für über 2000 Bikerinnen und Biker Fahrtechnikkurse durchgeführt und sie auf Touren mitgenommen. Dabei darf der Guide immer wieder sehr viele schöne Momente mit den Kunden erleben und das Beste ist jeweils, wenn danach noch eine ehrliche Rückmeldung kommt.

Es gibt immer mehr Anbieter im Bereich Bikekurse und Biketouren und einige versuchen, mit übertriebenen Werbeslogans die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Das kann man machen, schlussendlich zählt aber nur das Resultat der geleisteten Arbeit. Wenn die Kunden zufrieden sind, dann ist das die ehrlichste und beste Werbung!

Bei Fit for Trails wird daher sehr viel Aufwand in die tägliche Arbeit investiert, um möglichst professionell und kompetent aufzutreten, was dann auch die Kunden zu schätzen wissen.

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Zufriedene und glückliche Bikerinnen an einen Fahrtechnikkurs.


Hier ein Auszug mit einigen Rückmeldungen:

Rolf: "Lieber Uwe. Irène und ich möchten uns für den gestrigen Kurs sehr herzlich bedanken. Unser Fazit: Du bist ein Guide mit sehr hoher Sozialkompetenz. Deine Fachkenntnisse sind beeindruckend. Du kannst motivieren und begeistern und du gehst bestens auf die Kursteilnehmer ein. Kurz und bündig: einfach 1A. Wir hoffen auf ein anderes Mal und werden dich bei jeder nur passenden Gelegenheit jedem Biker empfehlen! Gruss und gute Zeit, Rolf"

Mario: "Du überlegst dir einen Bikekurs zu machen? Ich war heute an einem und bin begeistert! Dann kann ich dir Uwe Trummer empfehlen. Ein top Mann mit sehr hoher Fachkompetenz, welcher extrem gut auf den Kunden eingehen kann und so die Freude am Trail fahren steigen lässt!"

Adrian: "Der Kurs hat mir sehr viel gebracht, insbesondere ein besseres Gefühl fürs Bike und vertrauen ins Material. Auch Treppenfahren gehört nun zum Programm bei meinen Biketouren. Mittlerweile klappen auch kleinere Sprünge über Wurzeln recht gut. Im Grossen und Ganzen macht es sehr viel mehr Spass, seit ich bei dir im Kurs war. Vielen Dank noch einmal und ich denke ich werde sicher wieder kommen!"

Pierre: "Besten Dank für den super Kurs von gestern. Du hast den Kurs sowohl didaktisch wie technisch hervorragend und mit grosser Kompetenz und Erfahrung geleitet. Ich habe Einiges gelernt und weiss jetzt u.a. wie ich es anstellen muss, um das Umsetzen in scharfen Kurven doch noch zu erlernen!"

Andy: "Hat mir grossen Spass gemacht, freue mich aufs biken :-). Ich finde Du unterrichtest sehr gut. Gute Struktur (erklären, vormachen, coachen, besprechen). Auch die Vorbereitung des Materials, der Ablauf des Unterrichts - TOP."

Erich: "Super Bikekurs absolviert und Fahrtechnik verbessert. Danke für die guten Instruktionen und Betreuung. So macht es Spass. Kann den Kurs nur weiterempfehlen."

Georges: "Top MTB Coach mit viel Erfahrung und gut und logisch strukturiertem Kursaufbau."

Jacqueline: "Danke Uwe, hat unglaublich viel Spass gemacht und war für mich sehr lehrreich."

Eugenio: "Ich will mich bedanken für den gestrigen lehrreichen Tag. Habe sehr sehr viel gelernt. Es war sehr gut, sehr schön, einfach genial... Danke vielmals. Du bist wirklich ein optimaler super Trainer, mache so weiter."

Robert: "Danke für den tollen Tag. War wirklich super und gibt nun genug Stoff zum Training."

Van: "Vielen Dank nochmals für den Kurs! Ich habe sehr viel vom Tag profitieren können. Weiterhin viel Erfolg! Ich werde dich auf jeden Fall weiter empfehlen."

Elmar: "Das Fahrtechniktraining war super. Sympathisch und kompetent: Absolut empfehlenswert für jeden!!!"

Karin: "Die Toscana Bikewoche war der Hammer! Und erst Elba. Da schwelge ich immer noch in Erinnerungen. Danke nochmals für die coolen Touren."

Florian: "Nochmal vielen Dank für den gelungenen Samstag - mir hats richtig Spass gemacht. Bestimmt werde ich mal wieder an einem Deiner Events teilnehmen!"

Jose: "Danke nochmals, war ein super Tag und tolle Tipps! Danke auch für die Tour."

Clemens: "Uwe, danke für deine Zeit. Du bist ein Bikeguide, der diesem Job alle Ehre zollt. Bis hoffentlich bald wieder."

Katherine: "Peter war von deinen Biketouren und von dir als Tourguide total begeistert."

Daniela: "Die Kursteilnehmer haben deinen Bike-Reparatur-Workshop sehr geschätzt und dank deinen grossen Erfahrungen konnten die Anwesenden viel Fachwissen mit nach Hause nehmen."

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Auch hoch auf dem Berg wird gejubelt. Vielen herzlichen Dank an alle Fit for Trails Kunden!


An dieser Stelle vielen herzlichen Dank an alle Fit for Trails Kunden für die netten Worte und für das Vertrauen!

Willst auch du dich vom Angebot von Fit for Trails überzeugen lassen? Auf der Website findest du alle Informationen.

28. März 2018

Starker Start in die Bikekurs Saison 2018

Die Bikesaison 2018 ist zwar noch sehr jung und das Wetter war oft feucht und kalt, aber bereits haben über 50 Bikerinnen und Biker einen Fahrtechnikkurs besucht. Vielen Dank für das Interesse und das Vertrauen in Fit for Trails!

Es ist sehr erfreulich, dass immer mehr Mountainbiker den Nutzen von einem professionellen Bikekurs schätzen und bereit sind, an ihrer eigenen Fahrtechnik zu arbeiten. Schliesslich fahren viele moderne und teure Bikes und da ist es sinnvoll, dass man das Maximum aus dem Sportgerät herausholen kann.

Die Klientel und die Kursinhalte waren äusserst abwechslungsreich. Nebst den regulären Gruppenkursen in verschiedenen Levels, ist vor allem die Nachfrage nach Privatkursen erstaunlich hoch. So wurden Rennfahrer trainiert, welche das Cape Epic oder einen Xterra Triathlon auf dem Plan haben, Kindern und Jugendlichen wurde der Bikesport näher gebracht und spezifische Techniken wie Hinterrad versetzen und Bunny Hop springen wurden gezeigt und gelehrt.

Bei Fit for Trails werden die Bikekurse so realitätsnah wie möglich abgehalten werden und es werden genau die Techniken und Situationen geübt, welche man auch auf einer Biketour immer wieder erlebt. Es wird dabei bewusst auf irgendwelche zeitraubenden Zirkusübungen, Händchen halten, usw. verzichtet, so bleibt mehr Zeit, um an der eigenen Technik zu arbeiten und diese sauber umzusetzen. So wirst du schon bald dein Bike besser und sicherer beherrschen!

Profitiere von der hohen Qualität und der langjährigen Erfahrung und buche jetzt deinen gewünschten Fahrtechnikkurs!

bikekurs saison fruehling 2018
Es war schon viel los bei Fit for Trails in der neuen Bikekurs Saison 2018!

15. März 2018

Übersicht Karten, Navigation und Tourenportale

Immer wieder werde ich von meinen Kunden gefragt, was denn die besten Geräte, Programme und Websites für die Planung und das Navigieren von Biketouren sind. Keine einfache Frage, denn die Auswahl und die Möglichkeiten sind mittlerweile riesig. Ich beschränke mich hier deshalb auf einige Tools, welche ich regelmässig benutze. Und da es sich um einen Schweizer Bike Blog handelt, wird vor allem auf die Schweiz eingegangen.

Die meisten Mountainbiker und Rennradfahrer benutzen heute ein GPS-Gerät, wenn sie unterwegs sind. Der Platzhirsch ist die Firma Garmin, welche eine grosse Auswahl an Modellen und Zubehör bietet. Ich beziehe mich darum auf Websites und Programme, die mit Garmin Geräten gut funktionieren.

uebersicht karten, navigation, tourenportale
Digital oder klassisch? Die Möglichkeiten für die Tourenplanung sind sehr unterschiedlich.


Bikekarte und Wanderkarte


Beginnen wir mit dem Klassiker, welcher auch im digitalen Zeitalter immer noch seine Berechtigung hat. Die gute, alte Karte. Es kann immer wieder mal vorkommen, dass das GPS-Gerät unterwegs seinen Geist aufgibt oder verloren geht und man mit dem Handy gerade in einem Funkloch steckt. Deshalb habe ich als Backup oft eine Karte dabei, vor allem wenn ich in Regionen bin, die ich nicht gut kenne.

Ein grosser Vorteil der Karte ist die Übersicht. Liegt die aufgeschlagene Karte vor einem, hat man die ganze Region vor Augen und muss nicht mühsam auf einem kleinen Bildschirm hin- und herscrollen. In der Schweiz sind wir hier natürlich verwöhnt, unsere Topographie-Karten sind wahrscheinlich die detailreichsten und genausten weltweit.

Zur Auswahl stehen explizite Bikekarten wie die Singletrails Maps, Mountainbike Maps und Supertrail Maps. Dort sind die Trails in verschiedenen Farben und Schwierigkeitsgraden eingezeichnet und es sind auch Tourenvorschläge vorhanden. Daneben gibt es die eigentlichen Wanderkarten, welche oft im Massstab 1:25000 sind und daher noch mehr Wege und Orientierungspunkte anzeigen.

Links:
Singletrail Maps
Mountainbike Maps
Supertrail Maps
Wanderkarten

mtb karten
Eine klassische Karte ist auch im digitalen Zeitalter ein verlässlicher und übersichtlicher Helfer.


Openmtbmap


Openmtbmap ist das digitale Pendant zu den Papierkarten und basiert auf den Daten von Openstreetmap. Hier können Topo-Karten aus der ganzen Welt heruntergeladen werden, meist sogar gratis. Da sich der Programmierer viel Mühe gibt, ist es sicher fair, eine Donation zu hinterlassen. Openmtbmap muss zusammen mit Garmin Basecamp benutzt werden, damit die Karten auf ein Garmin Gerät geladen werden können.

Warum gratis Karten? Weil, ehrlich gesagt, die offiziellen Garmin Topo-Karten unverschämt teuer sind. Die Schweiz-Karte schlägt mit CHF 399.00 zu Buche und kostet somit mehr, als das GPS-Gerät selbst. Die Arbeit unserer Schweizer Kartographen in Ehren, aber hier müssten sie mal über die Bücher gehen...

Link: Openmtbmap

openmtbmap
Openmtbmap: Das beste Tool für den Download von Topo-Karten für die ganze Welt.


Basecamp


Basecamp ist die hauseigene Software von Garmin und sie wird im Zusammenhang mit Garmin Geräten gebraucht. Jeder, der schon mal mit Basecamp gearbeitet hat, wird zugeben müssen: Das ist ein einziger Murks...

Die Software ist kompliziert aufgebaut und überhaupt nicht bedienerfreundlich. Auch das Zeichnen und Speichern von Touren ist sehr nervenaufreibend. Tausende Einträge von verzweifelten Forumsnutzern zeigen, dass ich bei weitem nicht der Einzige bin, der sich mit Basecamp herumärgert.

Es bleibt zu hoffen, dass es Garmin irgendwann gelingt, eine einfache und bedienerfreundliche Software zu präsentieren. Bei der Hardware können sie es ja auch.

Link: Basecamp

basecamp
Basecamp: Unverzichtbar für Garmin Geräte. Aber eine Hassliebe...


Schweiz Mobil


Schweiz Mobil ist sozusagen unser staatliches Nachschlagewerk für alle Schweizer Outdoor Sportler. Es gibt Tourenvorschläge und Routen für Sommer- und Wintersportarten und natürlich eine hervorragende Karte. Schweiz Mobil ist mein Lieblingstool, da es sehr bedienerfreundlich ist und man vor allem kinderleicht seine eigenen Touren zeichnen kann.

Schweiz Mobil darf gratis genutzt werden, um die wichtigsten Funktionen zu sehen. Für CHF 35.00 im Jahr kann man sich registrieren, damit man vollen Zugriff auf das Programm hat. Das Geld ist sehr gut investiert, denn in der bezahlten Version kann man selber Touren zeichnen und sich eine eigene Tourendatenbank anlegen.

Schweiz Mobil zeigt bei allen Touren die exakten Kilometer, Höhenmeter, Fahrzeit und Höhenprofil an. So weiss man genau, wie die Tour verläuft und man erlebt keine bösen Überraschungen.

Link: Schweiz Mobil

schweizmobil
Schweiz Mobil: Die bedienerfreundlichste und detailreichste Software für die Tourenplanung. Perfekt!


Wikiloc


Wikiloc ist eine internationale Plattform, auf welcher man weltweit nach Trails suchen kann. Zum heutigen Stand sind fast 8 Millionen Trails und Touren verfügbar.

Ich nutze Wikiloc vor allem, wenn ich mich aus der Vogelperspektive orientieren muss. Die Satelliten Funktion ist äussert praktisch, wenn man einem Wegverlauf folgen möchte und einen Überblick über die Region erhalten will. Gerade für die Zusammenstellung meiner Biketouren in der Toscana bin ich schon oft froh gewesen, dass ich von oben herab die Wege kontrollieren konnte.

Wenn man sich auf Wikiloc registriert, dann erhält man laufend Tourenvorschläge von anderen Usern, die in der gleichen Gegend unterwegs waren.

Link: WikiLoc

wikiloc
Wikiloc: Eine riesige Tourendatenbank und vor allem praktisch wegen der Satellitenansicht.


GPSies


GPSies ist vergleichbar mit WikiLoc, es sind ebenfalls Trails aus allen Ecken der Welt zu finden. Und die Software ist in allen möglichen Landessprachen verfügbar. Eine Registrierung ist nötig, damit man alle Funktionen nutzen kann.

Ich verwende GPSies vor allem, um GPS-Daten zu konvertieren. Leider gibt es immer noch kein einheitliches Dateiformat, welches mit allen Geräten und auf allen Plattformen läuft. Mit der Konvertierung kann man auf alle verfügbaren Formate zugreifen und kann so seine eigenen Daten überall verwenden.

Link: GPSies

gpsies
GPSsies: Umfangreiche Software, vor allem das Konvertieren von Dateien ist sehr hilfreich.


GPS-Tracks


GPS-Tracks ist ein schön präsentiertes Tourenportal, welches sich hauptsächlich auf die Schweiz und Zentraleuropa bezieht. Wenn man sich registriert, dann kann man GPS-Daten herunterladen und gratis verwenden.

GPS-Tracks wird mit Touren von Usern gefüttert, welche oft auch gleich noch einen umfangreichen Tourenbeschrieb mit Fotos verfassen. Zudem kann die Schwierigkeitsstufe, Schönheit und Popularität ausgewählt und bewertet werden. Es ist somit gut geeignet für Biker, die ganz sicher eine Tour finden möchten, die ihrem Können entspricht.

Link: GPS-Tracks

gpstracks
GPS-Tracks: Schön gestaltetes und informatives Tourenportal, hauptsächlich für die Schweiz.


Strava


Strava ist das Facebook für Ausdauersportler. Hier vergleicht man sich mit Gleichgesinnten, postet seine GPS-Daten und Fotos, kann Gruppen beitreten und erhält Likes (genannt Kudos) von den Kollegen. Und es ist auch ein Trainingstagebuch, wo sämtliche Kilometer, Höhenmeter, Pulswerte, usw. laufend addiert werden. So hat man immer einen Überblick über den eigenen Fitnessstand.

Bei Strava steht der Wettkampfgedanke im Vordergrund, es geht vor allem darum, dass man sich auf selbst erstellten Segmenten mit anderen Sportlern misst. Sobald man seine GPS-Daten hochlädt, kommt man automatisch in eine Rangliste rein, wo einem aufgezeigt wird, wie schnell oder langsam man ist. Das kann motivierend, aber auch frustrierend und gefährlich sein...

Interessant ist, dass auch ganz viele Profis ihre Daten auf Strava hochladen und so kann man sich 1:1 mit Nino Schurter und anderen Radsportgrössen vergleichen.

Strava hat zuweilen auch einen zweifelhaften Ruf, wenn man in Selbstmordmanier versucht, andere Rekorde zu brechen. Also bleibt bitte immer locker, es ist nur ein Spiel, das Risiko lohnt sich nicht!

Link: Strava

strava
Strava: Wer ist der Schnellste im ganzen Land?


Trailforks


Trailforks wird von der Bikeplattform Pinkbike betrieben und ist vor allem in Nordamerika eine Grösse. Langsam finden aber auch immer mehr Europäer und Schweizer den Zugang dazu und füttern die Server mit Daten.

Generell geht es hier sehr downhilllastig zur Sache, die meisten Trails kennen nur eine Richtung und die geht steil nach unten. Markiert sind sie in verschiedenen Farben von grün bis schwarz und mit den berühmten Black Diamonds, so wie man es aus den Bikeparks kennt.

Für alle Endurobiker und Downhiller lohnt es sich, mal einen Blick reinzuwerfen.

Link: Trailforks

trailforks
Trailforks: Wer die besten Downhills sucht, der wird hier sicher fündig.


Dies ist die Übersicht über die Karten, Tourenportale und Websites, die ich oft benutze, und die mir meine Arbeit als Bikeguide erleichtern.

Was für Tools und Programme brauchst du? Was kannst du noch empfehlen?