14. Dezember 2016

E-Mountainbike - Fluch oder Segen?

Kein Thema hat in der Geschichte des Mountainbikesports mehr polarisiert als das E-Mountainbike. Die einen verfluchen es und sprechen von Verrat, die anderen lieben es und finden es eine Revolution. Zeit also, um sich dieser umstrittenen Thematik anzunehmen...

Als Mountainbiker der ersten Stunde und als Fahrtechnikexperte und Tourenanbieter bin ich selbst auch täglich mit dem E-MTB konfrontiert bzw. mittendrin, wenn es darum geht, Position zu beziehen. Einerseits gehöre ich auch zu den konservativen Genossen, die sagen, man soll gefälligst jeden Anstieg aus eigener Muskelkraft bewältigen. Man muss sich schliesslich die bevorstehende Abfahrt verdienen und das Glücksgefühl ist viel grösser, wenn man verschwitzt und ausgepowert auf dem Berggipfel ankommt. Andererseits sehe ich viele meiner Kunden, die mittlerweile ein E-Bike besitzen und wieder neue Freude am Bikesport gefunden haben. Sei es aus Altersgründen oder wegen gesundheitlichen Problemen, dank Motor können sie wieder aktiv Biken gehen und müssen nicht zu Hause vor dem Fernseher verzweifeln.

Für mich als Bikeguide ist das E-MTB das ideale Fortbewegungsmittel, um neue Regionen und Trails zu erkunden. Relativ kraftsparend kann ich Wege suchen oder einfach mal irgendwo hoch fahren und etwas ausprobieren, ohne dass ich zu viel Zeit dafür benötige. Und trotz Motor bewege ich mich in der Natur, habe viel Spass und kann meinen Körper trainieren.

Ein Mountainbike mit Motor. Nicht jedermanns Sache...


E-Mountainbiker sind eine Bereicherung für den Bikesport


Für viele traditionelle Mountainbiker sind E-Mountainbiker keine richtigen Biker. Es wird sehr oberflächlich argumentiert, meistens haben viele dieser Leute aber noch gar nie ein E-Mountainbike gefahren. Es herrscht die weitverbreitete Meinung, dass man beim E-MTB nicht mehr treten muss. Das ist falsch, ein E-Bike ist kein Motorrad, wo man nur am Gashahn drehen kann. Das Gerät bewegt sich erst, wenn man in die Pedale tritt! Der Motor ist also lediglich eine Unterstützung, man muss seine Beine und Lunge genauso trainieren, damit man eine längere Tour ohne Schmerzen und Zusammenbruch übersteht.

Aus diesem Grunde sind für mich die E-Mountainbiker mit den normalen Bikern gleichzustellen. Sie sind vielleicht ein bisschen schneller auf dem Berg und sind oben nicht ganz so ausgelaugt, wie die motorlosen Kollegen. Aber von der Grundidee her geht es genau um das gleiche. Nämlich den schönsten Sport, den es gibt, auszuüben und ganz viel Spass zu haben.

Der E-MTB Boom ist erst am Anfang. Ich bin mir sicher, dass in den nächsten 10 Jahren gegen 50% aller Biker mit Motor unterwegs sein werden. Wir werden das nicht vermeiden oder sogar verbieten können. Das ist der Lauf der Zeit, so wie ganz viele andere Dinge den Weg in unser Leben gefunden haben, mit denen wir mittlerweile ganz gut klar kommen.

Mit dem Wachstum und der Verbreitung von E-MTBs braucht es sicher auch mehr Aufklärungsarbeit und Prävention. Da müssen alle Personen dazu beitragen, damit in Zukunft grössere Probleme und Ärger vermieden werden können (mehr dazu am Ende des Artikels).

Wichtig ist, dass der Bikesport endlich als Breitensport wahrgenommen wird. Und da helfen alle Biker mit, egal ob sie mit oder ohne Motor unterwegs sind. Gerade in der Schweiz sind die Mountainbiker mittlerweile die erfolgreichsten Sportler des Landes, sie räumen regelmässig Goldmedaillen und Siegerpokale bei allen grossen Rennen ab. Es ist also definitiv an der Zeit, dass unser Sport die nötige Beachtung und Akzeptanz findet!

Daran sollte man sich gewöhnen. Die Zahl der E-Biker steigt rasant!


Die Medien vermitteln ein falsches Bild von E-Mountainbikern


Schuld am zweifelhaften Ruf der E-Mountainbiker sind nicht nur die motorlosen Biker, sondern vor allem die Medien. In vielen Magazinen und auf Internetseiten wird der E-Biker sehr rebellisch dargestellt. Endlich ist es möglich, dass man dank Motorantrieb die steilsten Rampen hochfährt, unendlich viele Höhenmeter sammelt, an die entlegensten Stellen kommt und vor allem ganz viel Uphill Flow geniesst (wie ich das Wort Uphill Flow hasse!). Wenn man ein E-MTB Magazin durchblättert liest man nur Superlative und Extreme. Es ist wie in diesen Autozeitschriften, wo es nur um PS, Hubraum und Geschwindigkeit geht. Alle diese Floskeln zeichnen ein völlig falsches Bild vom Durchschnitts-E-Biker. Dieses Machogehabe reflektieren nur die Personen, die für diese Magazine die Berichte schreiben. Meistens sind das sehr gute und trainierte Biker, die dank ihren Fähigkeiten ein E-Bike an die Grenze des Machbaren bringen können. Zugegeben, auch ich habe schon versucht einen Steilhang zu fahren, bis es mich nach hinten abgeworfen hat. Aber das gehört für mich zur Seltenheit, normalerweise fahre ich die gleichen Strecken, wie mit dem Bike ohne Motor.

Alle E-Mountainbiker, die ich bis jetzt an meinen Fahrtechnikkursen und auf Biketouren begrüssen durfte, waren ganz freundliche und zurückhaltende Biker. Keiner musste mit seiner Motorpower angeben, keiner wollte irgendwelche Steilhänge oder Trails in Gegenrichtung fahren, keiner wollte möglichst schnell auf dem Hügel sein. Im Gegenteil, ich war erstaunt, wie langsam und vorsichtig gefahren wurde, trotz Motor. Diese Personen nutzen den Antrieb nur, damit sie so Biken können, wie sie es in früheren Jahren schon gemacht haben oder um irgendwelche körperlichen Beschwerden zu vermeiden. Dank der Tretunterstützung haben sie weiterhin viel Spass am Bikesport und können auch längere Touren fahren, ohne dass sie sich dabei total verausgaben.

An dieser Stelle daher ein Appell an die Bikemagazine und an die Hersteller:  Bitte schreibt eure Texte für die Allgemeinheit und zeigt Bilder, die der Realität entsprechen. 90% der E-Biker sind nämlich garantiert nicht so unterwegs, wie ihr das in euren Zeitschriften und Werbungen darstellt!

E-Bike und Integralhelm? Nein, das wollen wir nicht sehen... (Foto: EMTB Magazin 01/16)


Okay, Drops springen geht. Aber wer macht das schon? (Foto: EMTB Magazin 02/16)


Gegenseitige Toleranz und Rücksicht sind gefordert


Beim Biken spricht man immer von Toleranz. Bis jetzt hat das vor allem gegenüber den Fussgängern und Wanderern gegolten, die man auf den Trails gekreuzt hat. Das funktioniert mittlerweile ganz gut, man hat sich aneinander gewöhnt und es gibt nur noch selten Probleme mit dem Fussvolk.

Nun ist eine neue Toleranz gefordert und zwar die zwischen den motorisierten und den unmotorisierten Bikern. Aus Kreisen der normalen Mountainbiker hört man die gleichen Parolen und primitives Gefluche, wie man es bis jetzt von den Fussgängern kennt: E-Mountainbiker gehören nicht in die Berge, E-Mountainbiker haben auf den Wanderwegen nichts verloren, E-Mountainbiker verhalten sich rücksichtslos, E-Mountainbiker sind faul, E-Mountainbiker machen die Wege kaputt. Hand aufs Herz, kommt euch das nicht auch bekannt vor?

Schlussendlich sind wir alles Menschen, die Spass am Radfahren haben, die das Erlebnis in der Natur suchen, und die die besten Trails fahren wollen. Je mehr Mountainbiker, egal ob mit oder ohne Motor, sich diesem wunderschönen Sport anschliessen, desto stärker ist unsere Lobby und desto mehr werden wir von den Nichtbikern wahrgenommen. Wir haben immer noch einen Ruf zu verlieren bzw. zu verteidigen und je mehr Biker unterwegs sind, desto eher wird der Bikesport als Breitensport akzeptiert. Gemeinsam sind wir stark!

Biken macht Spass! Egal ob mit oder ohne Motor.


Achtung vor Gegenverkehr auf den Trails


Heikelster Punkt wird in Zukunft das Befahren von steilen Trails in Gegenrichtung sein. Dank der Motorunterstützung ist es nun möglich, dass man Wege hochfährt, die man bis jetzt nur runtergefahren ist. Diese Herausforderung hat natürlich ihren Reiz, sie ist aber sehr gefährlich!

Frontalkollisionen werden sicher zunehmen, daher gilt es noch besser die Augen und Ohren offen zu halten, um einen möglichen "Geisterfahrer" frühzeitig zu bemerken. Und bitte lasst auch den gesunden Menschenverstand walten und fährt nicht einfach jeden Trail hoch. Schlechtestes Beispiel ist hier einmal mehr das EMTB Magazin, welches voller Stolz davon berichtet, wie sie den berühmten Canyon Trail in Massa Marittima/Toscana hochgefahren sind. Einfach nur dumm!

Da sind nun auch Streckenbauer und Tourismusregionen gefragt, vielleicht ist es besser, wenn wir zukünftig auf richtungsgetrennten Wegen unterwegs sind. Gerade in stark befahrenen Gegenden können so viele Probleme und Unfälle vermieden werden, wenn ganz klar gekennzeichnet ist, wo man hoch und wo runter fährt. Gemäss Informationen sind hier aber schon erste Gespräche im Gange.

Canyon in Massa Marittima in Gegenrichtung?! Einfach nur dumm! (Foto: EMTB Magazin 01/16)

Prävention und Sicherheit sind wichtig


Mit der rasanten Verbreitung von E-Mountainbikes wird es sicher auch neue Konflikte und Probleme geben. Das hat aber nicht direkt mit dem E-MTBs zu tun, sondern weil in den kommenden Jahren einfach noch mehr Leute mit dem Bike unterwegs sein werden. Daher ist es wichtig, dass weiterhin sichergestellt ist, dass sich alle an die Regeln halten, niemand rücksichtslos über die Trails brettert und vor allem keine schweren Unfälle passieren. Je weniger wir auffallen, desto weniger werden die Medien über uns berichten.

Wir bei Fit for Trails haben darum schon zu Beginn dieses Jahres die ersten Fahrtechnikkurse für E-Mountainbiker angeboten, welche auf reges Interesse gestossen sind. Den Teilnehmern wurden alle nötigen Techniken gezeigt, damit sie ihr Gefährt in jeder Situation unter Kontrolle haben. Daneben wurde auch Präventionsarbeit geleistet und aufgezeigt, was man mit einem E-Bike alles machen kann und was man besser sein lassen sollte.

Alle Informationen zu unseren E-MTB Kursen findest du auf der Website.

Fahrtechnikkurs bei Fit for Trails für mehr Sicherheit und Gefühl fürs Bike.
Schritt für Schritt gewöhnt man sich ans E-MTB und erlangt so mehr Technik.

Fazit


Das E-MTB wird unaufhaltsam seinen Siegeszug fortsetzen. Wenn wir uns alle wie erwachsene Menschen verhalten und gewisse Regeln befolgen, dann werden wir Biker und E-Biker sicher viel Freude und Spass miteinander haben. Schliesslich sind wir alle Mountainbiker!

Die Fit for Trails Bikesaison 2017

Das Jahr 2016 neigt sich langsam dem Ende zu, und daher ist es höchste Zeit für einen Ausblick auf die neue Bikesaison 2017.

Wir haben wieder ein sehr abwechslungsreiches und interessantes Programm zusammengestellt. Egal ob du deine Fahrtechnik verbessern möchtest, das Optimum aus deinem neuen E-Mountainbike herausholen willst, auf der Suche nach neuen Trails im Wallis, Tessin oder Graubünden bist oder dir endlich mal den Wunsch von Bikeferien in der Toscana erfüllen möchtest. Bei uns wirst du fündig!

Alle Informationen darüber findest du nachfolgend und auf unserer Website.

Fahrtechnikkurse und E-MTB Kurse


Das Kerngeschäft von Fit for Trails sind und bleiben die Fahrtechnikkurse. Mit über 250 TeilnehmerInnen im Jahr sind wir mittlerweile der führende Anbieter in der Schweiz. Egal welches Level du hast, wir bieten lehrreiche und interessante Bikekurse für alle BikerInnen und E-MTB FahrerInnen. Wir geben dir wertvolle Tipps zur Fahrtechnik und holen mit dir zusammen das Beste aus deinem Bike heraus. Wir sind weiterhin an drei Kursorten präsent und können so die gesamte Deutschschweiz abdecken.

Auch im neuen Jahr arbeiten wir wieder eng mit dem Fachhandel zusammen und bieten im Grossraum Zürich und in den angrenzenden Kantonen verschiedene Kurse für Bikeshops an.

Unfahrbar? Bei einem Bikekurs lernst du solche Stellen zu meistern.


Bikeweekends und Enduro-Touren


Für Fans von spektakulären Singletrails in den schönsten Landschaften haben wir wieder attraktive Bikeweekends in verschiedenen Regionen im Angebot.  Neu finden alle Bikeweekends an drei Tagen statt, so lohnt sich die zum Teil lange Anreise und du kannst noch mehr Trails fahren und Spass haben.

Nach dem diesjährigen Erfolg sind wir erneut im Val Müstair und in Crans-Montana unterwegs. Die Touren werden leicht angepasst, so hat es auch für Wiederkehrer sicher etwas Neues dabei. Zurück im Angebot ist ein alter Klassiker, das Mendrisiotto. Entdecke mit uns die schönsten Trails im südlichsten Teil des Tessins. Neu dabei ist die Gotthard-Umrundung, bei welchen wir gleich vier Kantone durchqueren und eine atemberaubende Bergwelt geniessen können.

Spektakuläres Enduro-Bikeweekend, zum Beispiel in Crans-Montana.


Mountainbike- und Rennradferien Toscana


Immer und immer wieder eine Reise wert sind unsere Mountainbike- und Rennradferien in der Toscana. Mittlerweile gehen wir schon in die 17. Saison und es gibt auch im nächsten Jahr neue Trails und Strassen zu entdecken.

Nebst dem klassischen Tourenangebot führen wir als erster Anbieter auch eine Enduro-Woche durch, wo wir jeden Tag mit Autos und Pickups die besten Abfahrten rund um unser Haus unter die Stollenreifen nehmen.

Geniesse im Frühling oder Herbst eine Woche bei uns auf dem Landgut Colle Cavalieri und lass dich mit Sonne, Wärme, italienischem Essen und sportlichen und kulturellen Aktivitäten verwöhnen.

Sonne, Meer und Trails! Erhältlich bei uns in der Toscana.

15. September 2016

Wie eine schöne Biketour entsteht

Im Juni erhielten wir eine Anfrage von einem Interessenten, der eine schöne Biketour im September für sich und seine Freunde wünschte. Die Vorgaben waren wie folgt: im Zürcher Oberland, nicht zu lang, viele Singletrails und  auch für Kinder fahrbar. Der Auftrag tönte spannend und wir haben zugesagt.

Die Region für die Tour wurde bald gefunden, wir entschieden uns für das Gebiet Tobelweiher, oberhalb von Pfäffikon ZH. In einem weitläufigen Waldstück findet man dort ein grosses Wegnetz mit guten Trails, es gibt einen schönen Weiher, den man umrunden kann und das Gelände weist nur wenig Höhenmeter auf. Perfekt für eine spannende Biketour für Klein und Gross.

Obwohl wir die Trails im Tobelweiher sehr gut kennen (vor über 25 Jahren hatten wir dort das Biken erlernt...), musste im Vorfeld einiges an Zeit aufgewendet werden, damit eine sinnvolle Tour entsteht. In der Woche vor dem vereinbarten Termin ging es vor Ort und es wurden alle Wege und Trails nochmals abgefahren und angeschaut. Eine Tour zu früh zu planen birgt immer Risiken, denn die Natur und das Wegnetz können sich innerhalb von wenigen Tagen verändern und darum sollte die definitive Runde kurz vor dem Anlass nochmals kontrolliert werden.

Es wurde fast jeder Pfad ausprobiert und die Schwierigkeit bestand vor allem darin, dass man, wenn möglich, nur jeden Weg einmal fährt und keine Überschneidungen hat. Auf so einem kleinen Raum umso schwieriger, da sich die Wege und Trails immer wieder mal kreuzen. So entstand ein grosses Trail-Wirrwarr, welches nun galt, in eine gut fahrbare Tour zu verarbeiten. Zu Hause am Computer wurden die GPS-Daten ausgewertet, um sich einen Überblick über das abgefahrene Gebiet zu verschaffen.

Ein Trail-Wirrwarr, welches zuerst geordnet werden muss.

Nachdem die Tour am Computer verfeinert wurde, ging es zwei Tage später nochmals ins Gelände, um die definitive Route anzuschauen. Und siehe da, ein Trail, der zuvor noch fahrbar war, wurde von Waldarbeitern gesperrt und war bis auf weiteres nicht geöffnet. Immer gut, wenn man noch einen Plan B im Gepäck hat. Drei Wege wurden zweimal befahren, allerdings in Gegenrichtung, das fällt normalerweise niemanden auf. Ansonsten konnte die Strecke wie geplant gefahren werden und die Tour hatte alles drin, was sich der Kunde gewünscht hat.

Sieht ähnlich aus, ist jetzt aber die definitive Version.

Diese ganze Planung hat ungefähr 5 Stunden Arbeit in Anspruch genommen. Die finale Tour hatte dann eine Fahrzeit von 1 Stunde. Hier sieht man, wieviel Aufwand es bedeutet, um eine schöne Biketour auf die Beine zu stellen. Man kann sich wohl vorstellen, wie das aussieht, wenn man ein komplettes Bikewochenende plant.

Diese Arbeit rechfertigt auch den Preis den man bezahlt, wenn man eine geführte Tour mit Guide bucht. Man erhält dafür ein exklusives und spektakuläres Erlebnis, welches man selber wahrscheinlich nie so hinbekommen hätte!

Alles was das Herz begehrt - Singletrails...

... Seesicht...

... und noch mehr Trails!

24. August 2016

Besuch der Mountain Bike Hall of Fame in Fairfax, CA

Jeder Vollblut-Mountainbiker hat wahrscheinlich seine persönliche Wunschliste mit Dingen, die er als Mountainbiker einmal erleben möchte. Ich konnte in meinen fast 30 Jahren, in denen ich diesen wunderschönen Sport ausübe, schon einige Punkte von dieser Liste als erledigt abhaken. Im August 2016 kam ein weiteres Erlebnis dazu, den Besuch der Mountainbike Hall of Fame (auch The Marin Museum of Bicycling) im kalifornischen Fairfax. Früher in Crested Butte/Colorado gelegen, kam diese Pilgerstätte nun an den Ursprungsort des Mountainbikens zurück, an den Fuss des Mount Tamalpais in Fairfax.

Die Pilgerstätte für jeden Mountainbiker

"All we wanted was to have fun"! So begrüsste mich Joe Breeze, der zufälligerweise persönlich bei meinem Besuch im Museum anwesend war. Joe Breeze gilt als einer der "Erfinder" des Mountainbikes und ich fühlte mich unglaublich geehrt, dass dieser bescheidene Mann mir über eine Stunde lang die Geschichte des Mountainbikesports erklärte. Einer meiner grössten Momente in meinem Leben!

Mr. Joe Breeze, einer der "Erfinder" des Mountainbikes

Die berühmten Klunker

Die Mountainbike Hall of Fame zeigt nicht nur die Entwicklung des Mountainbikes, sondern es wird die ganze Geschichte des Fahrrads chronologisch ausgestellt. Vom frühen Holzrad, über das Hochrad, weiter zu den ersten Klunker Bikes bis hin zum Vollcarbon Rennrad, alles hat seinen Platz dort. Gefehlt haben eigentlich nur das legendäre Raleigh mit Tioga Scheibenrad von John Tomac und ein klassisches Klein Attitude in grün/pink/weiss...

Breezer No. 2

Ein frühes Kunstwerk von Tom Ritchey

Specialized Stumpjumper, das erste serienmässige Mountainbike

Für alle Mountainbiker, die in Kalifornien unterwegs sind, der Besuch der Hall of Fame ist ein Muss!! Alle Informationen unter: http://mmbhof.org/.

Noch mehr Bilder gibt es auf der Fit for Trails Website.

Die Bestzeit beim Repack Race liegt bei 4:22

Kultiges Yeti A.R.C mit Monsterkettenblatt

Das Who is Who findet man in der Hall of Fame

28. Juli 2016

Plus eine weitere Reifengrösse...

Sicher hast du schon von den neuen Plus-Reifen (auch B+ genannt) gehört, welche an immer mehr Mountainbikes zu finden sind. Wir reden hier von einer Reifenbreite, die sich zwischen dem klassischen Mass und den Fatbikes einordnet. Die Grösse ist meistens 27.5 Zoll (29 Zoll und sogar 26 Zoll gibt es auch vereinzelt) und die Breite liegt zwischen 2.8 und 3.25 Zoll.

Das neue Rocky Mountain Pipeline mit Plus-Reifen.


Was bringen Plus-Reifen?


Bikes mit Plus-Reifen sind seit diesem Jahr bei den meisten grossen Marken im Portfolio zu sehen. Die Hersteller versprechen sich (wie immer) mehr Bikeverkäufe, und dass neue Leute den Weg in den Bikesport finden. Verkauft werden die Plus-Bikes mit den Argumenten, dass breite Reifen mehr Traktion und Sicherheit bringen und dadurch auch mal einen Fahrfehler verzeihen. Das ist richtig, aber als Fahrtechnikexperte bin ich weiterhin der Meinung, dass auch hier eine gute Fahrtechnik Voraussetzung ist, erst dann ist man sicher und mit viel Freude unterwegs.

Auf dem Trail merkt man den Unterschied sofort. Ich hatte die Möglichkeit und konnte das neue Rocky Mountain Pipeline mit Plus-Reifen und mein geliebtes Rocky Mountain Thunderbolt mit 2.4" Reifen direkt auf dem Trail vergleichen. Die "normalen" Reifen vermitteln ein direktes, agiles und definiertes Fahrgefühl. Die Plus-Reifen bieten viel Grip, geben zusätzlichen Federweg, sind gutmütig und ein bisschen schwammig im Grenzbereich. Und ich holte mir schon nach wenigen Metern einen Plattfuss damit... Aber die Plus-Reifen machen Spass, und um Spass geht es schlussendlich beim Biken!

Der Rollwiderstand ist übrigens überraschend gut. Trotz viel Volumen und Breite rollen die Plus-Reifen auch berghoch ziemlich leicht, sie gleiten geschmeidig über Hindernisse und man kommt rasch vorwärts.

Der Grössenvergleich: links Plus mit 2.85" und rechts klassisch mit 2.4".


Pannenschutz und Profiltiefe müssen verbessert werden!


Das momentan grösste Problem an Plus-Reifen ist der sehr schlechte Pannenschutz. Da man nur mit einem Luftdruck zwischen 1,0 und 1,5 bar fährt, sind Durchschläge an der Tagesordnung. Wenn man mit Schläuchen fährt, wird man sich schon beim ersten grossen Stein einen Snakebite holen. Die Lösung wäre also Tubeless, aber hier hat man das Problem, dass die jetzigen Reifen viel zu schwache Seitenwände haben. Da man eigentlich immer "auf der Felge" fährt, geht jeder Durchschlag direkt auf die Felge und diese wird nach einer gewissen Zeit vermutlich zertrümmert sein. Weitere Optionen wären das Schwalbe Procore System, welches zumindest die Felge schützt und den Reifen von innen gut abstützt. Oder einfach stabilere Seitenwände. Beides geht aber zu Lasten des Gewichts und beim Laufrad spürt man das bekanntlich besonders stark. Ein Teufelskreis...

Was auch noch Verbesserungspotenzial hat, ist das Reifenprofil. Die derzeit erhältlich Reifen haben alle ein sehr feines Profil und sind eigentlich nur für trockene Bedingungen geeignet. Wahrscheinlich haben sich die Hersteller gedacht, dass sie den Rollwiderstand möglichst klein halten müssen, dabei wurde aber vergessen, dass ein Reifen in erster Linie sehr gute Traktion bieten muss.

Aber gemäss Gerüchten sind die Reifenproduzenten bereits an den Verbesserungen dran, wir dürfen gespannt sein auf die Zukunft!



Kann man Plus-Reifen am bestehenden Bike nachrüsten?


Nein. Die Plus-Reifen verlangen ein komplett neues Bike, dessen Geometrie und Anbauteile dafür ausgelegt sind. Gefahren werden sie an Hardtails und Fullsuspension Bikes mit Felgen ab 35 mm Maulweite und mehr. Dementsprechend müssen auch die Gabel und der Hinterbau breiter werden, damit alles passt. Die Naben haben den Boost-Standard, damit das Rad stabiler wird und die Kräfte besser aufgenommen werden. Ein Vorteil an dieser Konfiguration ist, dass man bei den meisten Bikes auch herkömmliche 29 Zoll Laufräder montieren kann. So muss man das Bike nicht gleich in die Ecke stellen, wenn man mit dem Plus-Format nicht klarkommt.



Sind Plus-Reifen die Zukunft im Bikesport?


Schwer zu sagen, wohin uns die Plus Grösse führt. Momentan sind die Reifen noch zu wenig ausgereift, um wirklich schnell und aggressiv auf den Trails gefahren zu werden. Es wird aber wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis die Reifen gut genug dafür sind. Interessant wird zu sehen sein, ob und wann der Downhillsport sich für die Plus-Reifen entscheidet. Sobald die Reifen im Rennzirkus gefahren werden, dann wird sich auch der Normalbiker überlegen, ob das nicht doch eine gute Alternative wäre.

Sicher sinnvoll ist die Spezifikation an E-Mountainbikes. Bei den E-MTB braucht man vor allem am Hinterrad die bestmögliche Traktion und da spielen die Plus-Reifen ihre Vorteile ganz klar aus. Wie bei einer Motocross-Maschine, bringt man so die ganze Power auf den Boden und hat in den Aufstiegen und natürlich auch in den Abfahrten immer alles unter Kontrolle.

Mal schauen, wie sich die Situation und die Nachfrage entwickelt. Sind wir vielleicht schon bald alle mit den dicken Gummis unterwegs?

In Action auf dem Rocky Mountain Pipeline.

27. Juli 2016

Testbericht: K-Edge Garmin GPS-Halterung

Immer wieder werde ich von meinen Kunden gefragt, was ich denn da für eine GPS-Halterung auf meinem Vorbau montiert habe. Die Antwort lautet: K-Edge Fixed Garmin Stem Mount.

K-Edge Fixed Garmin Stem Mount - so sieht das aus.


Alle, die ein Garmin GPS-Gerät haben, werden sich auch schon über die schlechte Originalhalterung aus Plastik mit den Gummis geärgert haben. Früher oder später sind die Gummis ausgeleiert und das GPS hält nicht mehr auf dem Vorbau oder am Lenker. Oder wenn man einen Vorbau fährt, der kürzer als 80 mm ist, dann gibt es gar keine Möglichkeit für eine Montage darauf.

Die K-Edge Halterung ist da die Lösung! Sie wird auf den Vorbau gelegt, und je nach Höhe mit einigen Spacern versehen, damit der Niveauausgleich stimmt. Geklemmt wird sie ganz einfach mit der bestehenden Vorbaukappe. Alles ist perfekt eingemittet und bietet eine aufgeräumte Optik. Und sie ist nur 21 Gramm schwer.

Mit Spacern kann die Höhe individuell eingestellt werden.


Ich fahre die Halterung mittlerweile seit gut 2 Jahren und habe über 10'000 ruppige Bikekilometer zurückgelegt und nie hat sich mein GPS bewegt oder geklappert. Es hält alles bombenfest!

Es gibt verschiedene Ausführungen und Farben der Halterung. Auf der K-Edge Website sind sie alle zu finden. Erhältlich im guten Fachhandel oder direkt über den Online-Shop.

Aufgeräumte Optik und bombenfester Halt für dein Garmin GPS.


Positiv:
+ GPS-Gerät hält bombenfest
+ aufgeräumte Optik
+ einfache Montage
+ leicht
+ hochwertige Verarbeitung

Negativ:
es gibt überhaupt nichts zu bemängeln

Infos:
K-Edge

26. Juli 2016

Doppelt so viele Mountainbike Unfälle...

Eine alarmierende Statistik, die neuen Unfallzahlen von der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt SUVA. Die Anzahl der verletzten Mountainbiker hat sich in den letzten Jahren verdoppelt! Dies ist einerseits auf die stetig wachsende Anzahl Biker (mehr Biker=mehr Unfälle...) und andererseits aber auch auf Selbstüberschätzung und schlecht eingestelltes Material zurückzuführen.

Wir bei Fit for Trails sind darum bestrebt, mit unseren Fahrtechnikkursen für Biker und E-Biker das Sturzrisiko auf ein Minimum zu reduzieren. Bei uns wird immer zuerst dein Bike-Setup kontrolliert und korrekt eingestellt, es werden alle offenen Fragen beantwortet und du lernst die nötigen Techniken, damit du dein Sportgerät in jeder Situation unter Kontrolle hast.

Wir möchten auch erwähnen, dass unsere Fahrtechnikkurse immer auf (rutschigen) Kiesplätzen stattfinden, damit ein möglichst realitätsnahes Empfinden für das Bike entsteht. Wir sind ganz klar der Meinung, dass Bikekurse auf Asphalt- und Hartplätzen sinnlos sind, da durch die gute Traktion ein verfälschtes Fahrgefühl entsteht, welches auf den Trails so niemals anzutreffen ist.

Was auch hilft um Unfälle zu vermeiden, ist ein aktuelles Mountainbike. Die heutigen Bikes sind so gut wie noch nie und dank moderner Geometrie, kurzem Vorbau, breiten Reifen, usw. verzeihen sie auch mal einen Fahrfehler. Mehr dazu in diesem Blogeintrag.

Wir sehen es als unsere Aufgabe, dass wir den Bikesport sicherer machen und aktiv dazu beitragen, dass jeder Biker unfallfrei unterwegs sein kann. Dafür garantieren wir!


Schwierige Trails? Kein Problem mit der richtigen Fahrtechnik!

Bei einem Bikekurs holst du dir alle nötigen Tricks und Tipps.

In der Gruppe an der Technik feilen macht Spass und Lust auf mehr. 

Kauf dir jetzt ein neues Mountainbike!


Fährst du ein Mountainbike, welches:

- älter als 5 Jahre ist?
- weniger als 70 cm Lenkerbreite hat?
- einen Vorbau hat, der länger als 90 mm ist?
- Reifen mit weniger als 2.2 Zoll Breite hat?
- weniger als 100 mm Federweg hat?
- nicht vollgefedert ist?
- keine Vario-Sattelstütze hat?
- 26 Zoll Laufräder hat?

Wenn du eine dieser Fragen mit Ja beantwortest, dann ist es Zeit für ein neues Mountainbike oder zumindest für einige Anpassungen am Setup! Ausser du bist Vollblut-Rennfahrer, dann gelten ein bisschen andere Regeln.

Ich weiss, du denkst jetzt wahrscheinlich, dass dein aktuelles Mountainbike, welches du dir vor ein paar Jahren für sehr viel Geld gekauft hast, immer noch völlig ausreichend ist. Da muss ich dich leider enttäuschen... Bei Mountainbikes gilt der Spruch "früher war alles besser" ausnahmsweise nicht. Hier ist es gerade umgekehrt, die Bikes werden von Jahr zu Jahr besser! Vor allem bieten sie dank moderner Geometrien, kurzen Vorbauten, viel Federweg und breiten Reifen sehr viel Sicherheit und verzeihen auch mal einen Fahrfehler, ohne, dass man gleich stürzt.

Ein aktuelles Bike, die Veränderungen stecken im Detail.


Die Industrie arbeitet unaufhaltsam an neuen Technologien und Standards und versucht die Bikes immer sicherer und schneller zu machen. Vieles sieht man von aussen gar nicht, die Details sind verborgen und man bemerkt sie erst, wenn mal ein aktuelles Bike fährt oder einen Blick auf das Geometrieblatt wirft. Probier es aus, du wirst staunen!

Zugegeben, die Entwickler legen momentan ein Tempo vor, dass selbst der eingefleischte Bikefan langsam den Überblick verliert... Nicht alles, was jetzt auf den Markt kommt ist sinnvoll und nicht jeder Trend muss mitgemacht werden. Aber nochmals, die aktuell erhältlichen Bikes sind absolut top! Zudem sehen die heutigen Bikes auch super aus, ein schönes Sportgerät macht einfach mehr Spass zum Fahren. Und nur auf einen Neukauf zu verzichten oder abzuwarten, weil man nicht weiss, was man kaufen soll, wäre sicher falsch.

Wenn du dich nicht zu einem Neukauf zwingen kannst, dann gibt dir ein früherer Blogeintrag einige Tipps, damit du dein jetziges Bike aufrüsten kann. Es lohnt sich auf jeden Fall. Und an alle anderen, kauft euch jetzt ein neues Bike, ihr werdet es sicher nicht bereuen!

Breite Reifen - Grip und Traktion sind alles!

Ein breiter Lenker und kurzer Vorbau bringen mehr Kontrolle und Sicherheit.

Versenkbare Sattelstütze, die beste Erfindung in den letzten Jahren.

12. Februar 2016

Flucht vor Schnee und Kälte... Mountainbiking im Tessin!

Diesen Winter konnten wir uns bis jetzt ja nicht gross über schlechtes Wetter beklagen. Bis anfangs Januar waren die Bedingungen beinahe perfekt, trockene Singletrails und milde Temperaturen sorgten für unbeschwerten Bikegenuss. Irgendwann aber war es soweit, und der erste Schnee fiel bis ins nördliche Flachland. Wenn das jeweils der Fall ist, dann wird Plan B angewendet und der heisst in der Schweiz, dass man auf die andere Seite des Gotthards flüchtet und im schönen Kanton Tessin seinem Lieblingssport nachgeht.

Winter auf der Alpennordseite...

Sommer auf der Alpensüdseite!

Kollege Sven hatte schon einen Tag früher die Reise angetreten und bereits eine Tour abgefahren. Wir trafen uns in Lugano und fuhren rüber in den nahegelegen Ort Tesserete. Das kleine Dorf ist nicht unbekannt bei Mountainbikern, findet dort doch fast jedes Jahr ein Swisscup-Rennen statt. Zudem liegt Tesserete unterhalb vom Monte Bar, unser 1800 Meter hohes Ziel, welches wir für den heutigen Tag auf der Liste hatten.

Nach einem kurzen Anstieg auf der Teerstrasse bogen wir ins Gelände ab und folgten dem ersten Singletrail nach oben. Wie üblich im Tessin geht es ziemlich steil zur Sache, eine gute Kondition ist also auch im Winter von Vorteil. Wir gewinnen schnell an Höhe und schon bald konnten wir dem Hang entlang einem flowigen Trail folgen. Zu unserem Erstaunen war der Boden staubtrocken und schön griffig, perfekt!

Mit hochgekrempelten Ärmeln unterwegs!

Sonnenschein und blauer Himmel laden zur Pause ein.

Später folgte ein weiterer Anstieg auf einer schmalen Strasse, schön an der Sonne gelegen und der Schweiss drückte unter dem Helm. Leider schafften wir es nicht bis ganz nach oben auf den Monte Bar. Das Wetter wechselte im Laufe der Zeit und es zogen dichter Nebel und starker Wind auf. Daher entschieden wir, kurz unterhalb vom Gipfel den Aufstieg abzubrechen und die Abfahrt in Angriff zu nehmen.

Ein anspruchsvoller und langer Trail wartete auf uns, zuerst ziemlich flüssig mit einigen grossen Steinbrocken drin und weiter unten dann eher technisch mit steilen Passagen und engen Kurven. Auch das ist typisch für das Tessin, damit es richtig Spass macht ist eine gute Fahrtechnik Voraussetzung. Nach über 1000 Tiefenmetern befanden wir uns in einem dieser verlassenen Seitentäler, wie man sie nur im Süden findet. Nach dieser Abfahrt hatten wir noch nicht genug, wir wollten den Flow und die Euphorie nutzen und fuhren auf der anderen Talseite gleich wieder nach oben. Nach einem 500 Höhenmeter Aufstieg hatten wir den höchsten Punkt erreicht und ein weiterer Downhill lag vor uns. Erneut ging es technisch und teils ruppig zur Sache und schon bald hatten wir wieder ein Lachen im Gesicht. Kurz vor Tesserete flogen wir aus dem Wald, zurück in die Zivilisation...

Super Aussicht vom Monte Bar.

Flow, Flow, Flow!

Technisch und steil wird es weiter unten.

Einmal mehr hat sich ein Abstecher ins Tessin voll und ganz gelohnt! Wir konnten bei angenehmen Temperaturen und auf trockenen Trails einen wunderbaren Tag geniessen, weit weg von Schnee und Kälte!

Wenn du das Tessin auch entdecken möchtest, bei Fit for Trails und MTBguide.ch findest du die Spezialisten für Biketouren im Süden der Schweiz.

Dem Himmel nahe!