29. Dezember 2018

Bikekurse werden immer beliebter

Im siebten Jahr durfte Fit for Trails zum siebten Mal in Folge einen neuen Teilnehmerrekord bei den Fahrtechnikkursen verzeichnen!

410 Bikerinnen und Biker haben 2018 einen Bikekurs besucht. Das ist eine Steigerung um 20% gegenüber dem bereits starken 2017. Fit for Trails festigt somit seine Position als führender Kursanbieter in der Schweiz.

Das grosse Interesse an Fahrtechnikkursen zeigt, dass immer mehr Bikerinnen und Biker ihr Sportgerät richtig beherrschen wollen und den nachhaltigen Wert von einem Techniktraining zu schätzen wissen.

Nebst den klassischen Bikekursen in verschiedenen Levels für MTB und E-MTB Fahrer werden immer häufiger auch sehr spezifische Kurse gewünscht. Vor allem gute und erfahrene Biker haben die Ambition, dass sie ihr Bike in jeder Situation perfekt beherrschen wollen. Und da gehören mittlerweile Techniken wie Bunny Hop, Manual, Hinterrad versetzen und Jumps zum ganz normalen Alltag.

Alle Informationen zu den Fit for Trails Bikekursen findest du auf der Website. Ich freue mich, auch deine Fahrtechnik auf das nächste Level zu bringen!

Vielen herzlichen Dank für das grosse Interesse und für das Vertrauen!

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Über 400 Bikerinnen und Biker haben 2018 einen Fit for Trails Fahrtechnikkurs besucht!

21. Dezember 2018

Die beliebtesten Fit for Trails Bike Blogs 2018

Wie immer zum Jahresende heisst es: Bilanz ziehen und Statistik erstellen. Der Fit for Trails Bike Blog wurde auch dieses Jahr wieder von vielen tausend Personen gelesen und es wurde in den Kommentarspalten fleissig miteinander diskutiert. Vielen herzlichen Dank für die Treue!

Dieses Jahr fehlte mir leider ein bisschen die Zeit, um regelmässig Beiträge zu verfassen. Ich habe aber schon ein Dutzend Ideen und Themen im Kopf und werde diese baldmöglichst zu Papier bringen.

Hier die Top 3 der meistgelesenen Blogs im 2018. Es ist wenig verwunderlich, dass das Interesse nach Testberichten am grössten war. Egal ob Mountainbike oder Zubehör, die Leute wollen heute eine Zweitmeinung einholen bevor sie eine Investition tätigen und nicht einfach die Katze im Sack kaufen. Aber auch die Tipps und Tricks zu Fahrtechnik und Bike-Setup erzielten erfreulich hohe Klickzahlen.


1. Testbericht Mondraker e-Crafty R+ 2018


Mit über 2'300 Klicks geht der erste Platz an den Testbericht von meinem Mondraker e-Crafty R+. Das E-MTB ist mittlerweile das grosse Ding in der Bikewelt und daher ist es fast logisch, dass am häufigsten nach E-Bike Tests gesucht wird. Bei den motorisierten Bikes gibt es auch viel Stoff zum Vergleichen und wir bewegen uns in einem hohen Preissegment. Da will Herr und Frau E-Biker auf Nummer sicher gehen. Hier gehts zum Blog

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Der Testbericht von meinem Mondraker e-Crafty R+ ist der meistgelesene Blog 2018!


2. Mudguard Montageanleitung


Überraschung!! Kaum zu glauben, aber der kleine Plastiklappen hat es tatsächlich auf den 2. Platz geschafft. Dieser Blogeintrag entstand damals ganz spontan, weil ich immer wieder sehe, dass die meisten Mountainbiker den Mudguard an der Federgabel falsch und lieblos montieren. Erfreulicherweise haben sich inzwischen über 1'600 Personen danach erkundigt, wie man das Teil richtig ans Bike hängt. Hier gehts zum Blog

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Erstaunlich viele Mountainbiker wollten wissen, wie man den Mudguard richtig montiert. Platz 2!


3. Testbericht Rocky Mountain Thunderbolt Carbon 70 2019


Dieser Blog ist erst seit September 2018 online und hat bereits fast 1'000 Klicks, dafür gibt es den 3. Platz. Das Rocky Mountain Thunderbolt war und ist mein absolutes Lieblingsbike, daher konnte ich mich nicht zurückhalten und habe ihm Bestnoten verteilt. Wenn du auf der Suche nach einem neuen Trailbike bist, diese Rakete sollte ganz oben auf deiner Wunschliste stehen. Hier gehts zum Blog

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Platz 3 geht an den Testbericht von meinem Rocky Mountain Thunderbolt Carbon 70.




Übrigens, der mit Abstand meistgelesene Blog ist immer noch "Reicht ein Kettenblatt am Mountainbike?" vom Juni 2014 mit über 26'000 Klicks! Was bei den heutigen Bikes mehrheitlich Standardausrüstung ist, war vor vier Jahren noch ein heiss diskutiertes Thema... Hier gehts zum Blog

Der Blog über den Einfach-Antrieb führt die Bestenliste an mit über 26'000 Klicks! (Foto: bike-mailorder.de)

18. Dezember 2018

Testbericht: Rocky Mountain Instinct Powerplay 2019

Letztes Jahr hatte Rocky Mountain mit dem Altitude Powerplay ein E-MTB präsentiert, welches den bestehenden Markt kräftig aufmischte. Nun geht die Erfolgsgeschichte in die nächste Runde, mit dem Instinct Powerplay wird zeitgemäss ein 29 Zoll E-Bike vorgestellt. Auch dieses Modell basiert von den Geometriedaten her auf dem unmotorisierten Instinct, lediglich die Kettenstreben und der Radstand sind um 7 mm länger.

Als Schweizer Rocky Mountain Markenbotschafter bekam der Fit for Trails Guide die Gelegenheit, das Bike schon vor der offiziellen Präsentation am 18.12.2018 ausgiebig zu testen und einen Bericht für die Onlineportale zu erstellen.


Ausstattung


Erhältlich sind zwei Ausführungen, das Instinct Powerplay Alloy 70 und Alloy 50. Der Unterschied liegt in den Anbauteilen und in der Akkukapazität. In diesem Test geht es um das Alloy 70 mit einem Aluminium-Rahmen und der bekannten Ride-9 Geometrieverstellung. Mit der Farbkombination rot/schwarz kann man nichts falsch machen, das Design ist zeitlos und gefällt Damen und Herren gleichermassen. Beim Motor gehen die Kanadier wieder ihren eigenen Weg und verbauen den Dyname 3.0 Antrieb, gepaart mit einem grossen 632 Wh Akku. Der Federweg beträgt an Front und Heck 140 mm, welcher von einer Fox 34 Float Federgabel und einem Fox Float DPS Dämpfer kontrolliert wird. Schaltung und Bremsen kommen von Sram, geschaltet wird mit 12-Gängen von GX Eagle und gebremst mit Guide RE und 200 mm Scheiben. Die höhenverstellbare Sattelstütze ist eine Fox Transfer Performance mit 150 mm Hub. Der 780 mm breite Lenker und 50 mm kurze Vorbau sind Rocky Mountain Eigenmarke. Die Laufräder sind zusammengesetzt aus 30 mm breiten Race Face Felgen und DT Swiss 370 Hinterradnabe und Rocky Mountain Vorderradnabe. Für den Grip sorgen Maxxis Rekon 29x2.6 Reifen. Der Preis für dieses solide Paket beträgt CHF 6'999.00.

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Das Instinct Powerplay in seiner ganzen Schönheit!

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Aufgeräumte Optik ohne Display und lästigen Kabelsalat.

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Die kleine iWoc II Steuerung mit Leuchtanzeige und Vibration.

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Eine herkömmliche Kurbel mit normalem Tretlager und Kettenblatt sorgen für Einfachheit.

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So sieht es hinter der Abdeckung aus. Das silbrige Ritzel sorgt für den Antrieb.

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Die Ride-9 Geometrieverstellung. Ein Flaschenhalter hat im Rahmendreieck auch Platz.

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Der Trend geht ganz klar in Richtung 29 Zoll mit breiten Reifen.


Auf dem Trail


Akku laden und ab ins Gelände! Das geht übrigens dank dem Schnellladegerät zügig, in nur 2 Stunden sind 80% des Stroms im Bike drin. Vom ersten Trailmeter an fühlt man sich wohl, die Geometrie ist kompakt und bequem und bietet viel Sicherheit in jeder Situation. Was einem auch gleich auffällt oder eben nicht auffällt sind die 29 Zoll Laufräder. Das Bike fährt sich neutral und ist gleichzeitig, agil, wendig und verspielt, egal ob es den Berg hoch oder runter geht. Das Grinsen im Gesicht wird immer grösser, je länger man auf dem Instinct Powerplay unterwegs ist. 

Der Dyname 3.0 Motor gehört zu den stärksten Aggregaten auf dem Markt. Er reagiert sehr feinfühlig und die Kraftentfaltung ist gut kontrollierbar. Auch bei einer tiefen Trittfrequenz bleibt die Unterstützung konstant, dies ist vor allem bei technisch schwierigen Anstiegen hilfreich. Im Vollgasmodus fliegt das Bike dann den Berg hoch, die Power ist echt beeindruckend. Besonders erfreulich ist die Entkoppelung, wenn man mit über 25 km/h unterwegs ist. Es gibt keinen Wiederstand bei Treten, man kann mühelos die Geschwindigkeit aus eigener Muskelkraft erhöhen, das ist ein klarer Pluspunkt gegenüber einigen Mitbewerbern. Verbessert wurden die oft kritisierten Umlenkrollen, welche die Kette laut hörbar führten. Diese sind nun aus einem anderen Material und jetzt arbeitet der Antrieb beinahe geräuschlos. Nur unter Volllast hört man ein Mahlen beim Kurbeln. 

Bedient wird der Motor über die neue und überarbeitete iWoc II Steuerung am Lenker. Ein Display sucht man vergebens, das Bike ist auf den kompromisslosen Traileinsatz ausgelegt. Die Überlegung ist nachvollziehbar, wo kein Display ist, kann bei einem möglichen Sturz auch nichts kaputt gehen. Und da sowieso jeder Tourenbiker ein GPS-Gerät am Lenker hat, können Geschwindigkeit, Distanz, usw. dort abgelesen werden. Das iWoc II zeigt die Motorstufen und den Batteriestand mit verschiedenen Farben und einem Vibrationssignal an. Bei Grün heisst es volle Kraft voraus, sobald es Orange oder Rot leuchtet sollte man langsam an die nächste Steckdose fahren. Mit der ebikemotion-App lassen sich die Motorparameter auf die eigenen Bedürfnisse einstellen und sie dient zusätzlich als GPS mit Fahrinformationen und Kartenansicht. 

Wenn es in die Abfahrt geht, dann kommen die typischen Rocky Mountain Gene am besten zum Vorschein. Der Trailspass hat oberste Priorität, das merkt man auch gleich beim Instinct Powerplay. Die nassen und mit Laub bedeckten Trails waren anspruchsvoll und so konnte es gleich zeigen, was in ihm steckt. Das Bike tänzelt leichtfüssig über Wurzeln und Steine und hält die Spur messerscharf. Die 29 Zoll Laufräder sorgen für Laufruhe und rollen geschmeidig über die Hindernisse. Die kurzen Kettenstreben helfen, um das Vorderrad ohne Kraftaufwand ab Boden zu bekommen. Manual und Bunny Hop gehen locker aus dem Handgelenk und das bei einem fahrfertigen Gewicht von 23,9 kg in Grösse Large. Schon nach kurzer Zeit vergisst man völlig, dass man auf einem schweren E-Bike sitzt. 

Ein bisschen Kritik muss zum Schluss doch noch sein: Dieses Instinct Powerplay ist aus der Vorserie, aber aufgrund der Händlerspezifikationen wird das finale Modell wohl auch so ausgeliefert werden. Am Bike sind 175 mm lange Kurbeln montiert, was aber in Zeiten von tiefen Tretlagern nicht mehr aktuell ist. 170 mm oder sogar 165 mm Länge wären hier eine bessere Wahl. Der Maxxis Rekon Reifen hat zu wenig Profil, um bei Nässe und Schlamm genügend Grip zu bieten. Leider ein bekanntes Phänomen bei vielen anderen Herstellern auch, dass Reifen spezifiziert werden, welche der Motorpower nicht gewachsen sind. Gerade beim E-Bike spielen Gewicht und Rollwiderstand eine untergeordnete Rolle, da könnte man ruhig ein Gummi mit hohen Stollen montieren - Grip und Vortrieb sind alles!

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Der Motor hat richtig Power, es kann nicht steil genug sein!

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Das verspielte Handling und die kompakte Geometrie sorgen für viel Spass auf dem Trail.

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Die Handy-App ist Kontrollzentrum und GPS-Gerät in einem.

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Stufen werden dank den grossen Rädern und dem gutem Fahrwerk locker überrollt.

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Let's drift!


Fazit


Das Instinct Powerplay ist ein ausgewogenes und verspieltes E-MTB, welches mit einem starken Antrieb und guter Ausstattung punkten kann. Mit diesem Bike werden Beginner und anspruchsvolle Trailliebhaber gleichermassen glücklich. In diesem Sinne: love the ride!

Positiv:
+ starker und gut dosierbarer Motor
+ grosser 632 Wh Akku
+ solide Ausstattung
+ verspieltes Handling
+ Motorparameter via Handy-App einstellbar
+ schönes Design und aufgeräumte Optik

Negativ: 
- 175 mm Kurbeln sind zu lang
- Reifen bieten wenig Grip bei Nässe


Infos


Rocky Mountain Bicycles
CHRIS Sports


21. November 2018

Fit for Trails Bikekurse 2019

Das Kursprogramm für das Jahr 2019 ist online! Es erwartet dich ein äusserst abwechslungsreiches Angebot mit vielen Fahrtechnikkursen für alle Levels an verschiedenen Kursorten.

Die klassischen Gruppenkurse gibt es weiterhin in drei Levels von Beginner über Ladies only, Fortgeschritten bis zum Trailmaster. So finden bestimmt alle einen passenden Kurs, um ihre Biketechnik erfolgreich verbessern zu können.
>> Infos Fahrtechnik Kurse

Das Angebot für E-Mountainbiker wurde weiter ausgebaut, damit der stetig wachsenden Nachfrage gerecht werden kann. Lerne alle nötigen Techniken, damit du den Motor an deinem E-Bike sinnvoll einsetzen kannst.
>> Infos E-MTB Kurse

Als Bunny Hop Fan liegt mir viel daran, dass möglichst viele Biker dieses wichtige Manöver richtig beherrschen. Darum gibt es neu den Bunny Hop Friday, wo am ersten Freitag im Monat an einem Abendkurs der Bunny Hop und die verwandten Elemente Manual und Wheelie gelernt werden.
>> Infos Bunnyhop Kurse

Auf die Zusammenarbeit mit dem Fachhandel wird weiterhin grossen Wert gelegt und so können auch nächstes Jahr zwischen Thurgau, Zürich und Bern eine Vielzahl von verschiedenen Samstags- oder Abendkursen besucht werden.
>> Infos Bikeshop Bikekurse

Privatkurse können an fast jedem Tag im Jahr gebucht werden. Ideal für alle, die am Wochenende keine Zeit für einen Gruppenkurs haben oder ihre Fahrtechnik bewusst alleine oder zu Zweit auf das nächste Level bringen möchten. Die persönliche Betreuung garantiert ein hohes Erfolgserlebnis.
>> Infos Privatkurse

Ich freue mich auf ein reges Interesse und stehe bei Fragen zu den Kursen gerne zur Verfügung. Bis bald bei Fit for Trails!


Von März bis November gibt es bei Fit for Trails professionelle Fahrtechnikkurse.

7. November 2018

Alle Tipps rund um den Bikesport

Mountainbiken ist die beste Sportart, die es gibt! Man kommt an Orte, die von atemberaubender Schönheit sind, man erlebt Glücksgefühle und Emotionen, man ist auf der Suche nach dem ultimativen Trailrausch und man stärkt den Körper und die Gesundheit. Aber...

Dein Mountainbike kann noch so gut und die Tour noch so schön sein, ohne ausreichende Bikebeherrschung macht alles nur halb so viel Spass. Eine solide Fahrtechnik und ein richtig eingestelltes Bike helfen Stürze und Unfälle zu vermeiden, geben mehr Sicherheit und Selbstvertrauen und man ist mit mehr Freude auf den Trails unterwegs.

Hier findest du viele Tipps und Tricks für dich und dein Bike, welche einfach angewendet und ausprobiert werden können. Alle diese Punkte werden auch in einem Fit for Trails Fahrtechnikkurs ausführlich erklärt und gezeigt.


Körperhaltung und Grundposition


Die richtige Körperhaltung ist entscheidend, um sich auf dem Bike wohl zu fühlen. Dazu sind verschiedene Faktoren zu beachten, wie die korrekte Einstellung der Sitzhöhe und Pedalschuhplatten, sowie die Wahl der optimalen Lenkerbreite und Vorbaulänge. Wenn das alles passt, dann kann man sich auf die Sitzposition beim Bergauf- und Bergabfahren konzentrieren.

In den Anstiegen ist vor allem die richtige Gewichtsverlagerung entscheidend. Je nach Steigung und Bodenzustand muss auf dem Sattel nach vorne oder hinten gerutscht werden. Beginnt das Vorderrad zu steigen, mit dem Oberkörper in Richtung Lenker, um mehr Druck zu erzeugen. Beginnt das Hinterrad durchzudrehen, auf dem Sattel weiter nach hinten rutschen. In technisch schwierigem Gelände ist es ein ständiges Arbeiten mit dem Oberkörper und dem Gesäss.

Lockerheit ist das Geheimnis! In den Abfahrten ist die lockere Position auf dem Bike am wichtigsten. Auf keinen Fall auf dem Sattel sitzend runterfahren. Man steht aufrecht auf den Pedalen, die Fersen leicht nach unten gedrückt und der Körper muss sich zentral auf der Höhe des Tretlagers befinden. Je nach Steilheit des Geländes muss vielleicht ein bisschen hinter den Sattel gerutscht werden (ohne den Sattel mit dem Hintern zu berühren). Die Arme und Beine müssen leicht angewinkelt sein, so kann man die Schläge gut abfedern.

Das Bike muss zwischen den Beinen spielen können, je lockerer man ist, desto einfacher kann man schwierige Passagen meistern. Nicht den Sattel mit den Oberschenkeln einklemmen, sondern die Beine öffnen. Der Blick ist immer weit nach vorne gerichtet, so kann man am schnellsten auf Richtungswechsel und Bodenunebenheiten reagieren.

Generell kann gesagt werden, dass sich Hindernisse besser überfahren lassen, wenn man schnell und flüssig darüber fährt. Das ist für Anfänger sicher nicht einfach, da man die eigene Hemmschwelle überwinden muss. Dies kann man aber gezielt üben, in dem man bei kleinen Stufen anfängt und sich langsam an immer höhere Hürden wagt.

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Bei einfachen Abfahrten ist die Grundposition zentral auf dem Bike. Blick nach vorne richten.

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Lockere Haltung mit leicht gebeugten Armen und Beinen.

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Wenn es technisch und steil runter geht wird das Gesäss nach hinten geschoben.

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Bei steilen Anstiegen rückt der Oberkörper zum Lenker, Arme kompakt halten und richtig fest Treten.


Gleichgewicht schulen


Schlechtes Gleichgewicht = schlechter Biker. Das tönt jetzt ein bisschen hart, ist aber leider so. Ein gutes Gleichgewichtsgefühl ist der Schlüssel zum Erfolg für eine sichere und kontrollierte Bikebeherrschung. Und es hilft auch oft, um einen möglichen Sturz im letzten Moment zu vermeiden. Die positive Nachricht, ein gutes Gleichgewicht kann man sich immer und überall antrainieren.

Der Klassiker auf dem Bike ist der sogenannte "Trackstand", das heisst das Balancieren an Ort und Stelle. Beide Bremsen ziehen, Vorderrad leicht schräg einschlagen, aus dem Sattel kommen, Blick nach vorne und jetzt eine stabile Position finden. Am besten bei jedem Stop nicht gleich die Füsse auf den Boden stellen, sondern auf den Pedalen bleiben und die Balance finden. Das braucht ein wenig Übung, aber je mehr man das probiert, desto länger wird man die Stellung halten können. Funktioniert übrigens mit jedem Velo und an jedem Ort.

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Das Gleichgewicht schulen sollte man jedes Mal, wenn man auf dem Bike ist.


Momentum und Timing verbessern


Das Momentum und das richtige Timing sind wichtige Faktoren, um im Gelände besser über Hindernisse und steile Anstiege zu kommen. Gemeint ist, dass man jeweils die richtige Körperhaltung, Geschwindigkeit und Übersetzung wählt. Das Ziel ist, dass man möglichst locker und geschmeidig auf dem Trail unterwegs ist, egal ob Berghoch oder Bergrunter. Die grössten Fehler sind jeweils fehlende Geschwindigkeit und falsche Gangwahl.

Geschwindigkeit gibt Stabilität, das ist die Grundregel. Man muss also versuchen, dass man vor dem Hindernis möglichst viel Schwung aufbaut, in dem man im richtigen Moment den Körper und das Bike belastet und entlastet. Dieses Rollen bzw. Gleiten bringt Tempo und spart gleichzeitig Kraft. Das nennt man Momentum.

Bergrunter geht das relativ einfach, aus der zentralen Grundposition zieht man das Vorderrad nach oben, damit dieses ohne Berührung über das Hindernis gleitet. Am besten auch noch das Hinterrad entlasten oder sogar ab Boden heben, je weniger man hängen bleiben, desto mehr Schwung kann mitgenommen werden.

Berghoch ist die Kunst, dass man selbst in einem Anstieg oder vor einer steilen Rampe noch Tempo machen kann. Eine vorausschauende Fahrweise ist hier besonders wichtig, so hat man genügend Zeit, um den richtigen Gang zu wählen und nochmals in die Pedalen zu treten. Der Gang sollte nicht zu leicht sein, man braucht immer Druck auf dem Pedal, sobald man ins Leere tritt verliert man Geschwindigkeit. Steile und kurze Anstiege müssen mit viel Kraft gefahren werden, Die Körperhaltung dabei ist kompakt und tief, damit man möglichst viel Traktion erreicht und das Vorderrad nicht zu steigen beginnt.

Trainieren kann man das am besten auf einem Pumptrack und an einem Anstieg, der kleine Stufen drin hat. Nimm dir die Zeit dafür, schon bald werden sich die ersten Erfolge einstellen und du wirst Passagen meistern, die vorher noch als unfahrbar schienen.

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Je schwieriger das Gelände, desto mehr müssen Timing und Momentum stimmen.

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Ein Pumptrack hilft um einen geschmeidigen und stylishen Fahrstil zu entwickeln.


Handposition und Bremshebelstellung


Zu einer lockeren Haltung auf dem Bike gehört auch eine korrekte Handposition. Die Hände sollten den Lenker gut umfassen, den Zeigfinger am Bremshebel (nur den Zeigfinger!) und die anderen vier Finger am Lenkergriff. Die heutigen Scheibenbremsen sind so stark und leicht zu bedienen, dass man problemlos nur mit einem Finger bremsen kann. So können die anderen vier Finger am Lenker bleiben und man hat das Bike immer voll im Griff.

Der Daumen gehört immer unter den Lenkergriff und darf nicht oben aufgelegt werden. Wenn die ganze Hand auf dem Lenker liegt, dann genügt ein unvorhergesehener Schlag, man rutscht vom Lenker und stürzt.

Ein oft vergessener Punkt ist die richtige Positionierung der Bremshebel. Nur wenn diese auf die eigene Handgrösse eingestellt sind, hat man immer die Kontrolle über das Bike und kann unverkrampft fahren. Der Winkel der Hebel sollte eine Verlängerung der Arme sein und die Handgelenke sollten nicht zu stark gegen oben oder unten abgeknickt sein. Der Abstand zum Lenkergriff muss so gewählt werden, dass man mit dem Handballen am Ende des Lenkergriffs und mit dem Zeigfinger in der Mulde des Bremshebels liegt.

Die Befestigungschrauben der Bremshebel übrigens nicht zu fest anziehen, so kann sich der Hebel bei einem Sturz wegdrehen und wird nicht beschädigt.

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Nur der Zeigefinger gehört an den Bremshebel. Immer!! 

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Hand bündig mit dem Lenkerende und der Zeigefinger in der Mulde vom Bremshebel.


Richtig schalten


Ein aktuelles Mountainbike hat, je nach Modell und Hersteller, irgendwo zwischen 10 und 30 Gängen. Nicht immer ist es einfach, bei dieser riesigen Auswahl an Gängen, die Übersicht zu behalten und die richtige Übersetzung zu wählen.

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass die Gangwahl dem jeweiligen Gelände angepasst werden muss. Dafür hat man vorne an der Kurbel 1, 2 oder 3 Kettenblätter für die Grobjustierung. Hinten an der Kassette stehen einem 9, 10, 11 oder 12 Ritzel für die Feinjustierung zur Verfügung.

Entscheidend ist auch hier wieder, dass man vorausschauend fährt und immer den richtigen Gang bereit hat, sobald sich das Terrain verändert. Zuerst schaltet man jeweils vorne und nachher wird hinten die passende Übersetzung gewählt. Wenn es bergauf geht, dann schaltet man vorne auf das mittlere oder kleine Kettenblatt. Wenn es bergab oder schnell geradeaus geht, dann wählt man das grosse Kettenblatt. An der Kassette wählt man den Gang, bei dem man sich beim Treten am wohlsten fühlt. Generell eher einen leichteren Gang wählen und eine höhere Kadenz treten. Dies ist gelenkschonender und braucht weniger Kraft, als wenn man einen sehr schweren Gang drückt.

Der Schaltvorgang sollte nie unter Volllast ausgeführt werden. Beim Schalten kurz das Treten unterbrechen oder zumindest ein bisschen Druck vom Pedal nehmen, damit die Gänge lautlos und geschmeidig gewechselt werden.

Wichtig ist auch noch, dass die Kettenlinie immer schön mittig ist und die Kette nicht zu stark über das Kreuz läuft. Das heisst, man fährt nie vorne auf dem grossen Kettenblatt und hinten auf dem grossen Ritzel. Auch kleines Kettenblatt und kleinstes Ritzel wählt man nicht, da die Kette dann zu wenig Spannung hat und gut hörbar auf der Kettenstrebe aufschlägt. Je besser die Gangwahl, desto weniger Verschleiss tritt am Antriebsstrang auf!

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Welcher Gang darf es denn sein?


Bunny Hop


Der Bunny Hop ist das wohl wichtigste Manöver mit dem Bike! Ohne das Beherrschen dieser Grundlage ist eine Verbesserung der Fahrtechnik nicht möglich. Mit dem Bunny Hop kann man kleine und grosse Hindernisse locker überspringen, ohne abzusteigen und Zeit zu verlieren.

Das Erlernen des Bunny Hops braucht einiges an Zeit und Geduld, aber dieser Aufwand lohnt sich auf jeden Fall. Wichtig ist hier, dass man den Bunny Hop am besten mit normalen Pedalen (keine Klickpedalen) übt, nur so lernt man den sauberen Bewegungsablauf. Ein wichtiges Detail ist die richtige Pedalstellung und Fussposition. Um das Bike führen zu können und das Hinterrad in die Höhe zu bringen, muss aus den Fussgelenken gearbeitet werden. Wenn man nur abspringt, wird man den Kontakt zum Pedal höchstwahrscheinlich verlieren. Und einfach hochziehen mit den Klickpedalen ist ein absolutes No-Go.

Der Bewegungsablauf beim Bunny Hop wird nachfolgend gezeigt. In leicht gebückter Haltung anfahren, um Druck aufzubauen. Dann das Vorderrad sehr explosiv nach oben ziehen und den Körper nach oben strecken. Einen Moment nur auf dem Hinterrad gleiten und dann das Hinterrad mitziehen. Wichtig ist, dass die Priorität auf dem Vorderrad liegt und dieses immer höher als das Hinterrad ist. Sobald man fronstlastig fliegt, dann hat man etwas falsch gemacht bzw. zu fest an den Klickpedalen gerissen. Die Landung erfolgt je nach Höhe mit beiden Rädern gleichzeitig oder mit dem Vorderrad zuerst.

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Anfahrt in leicht geduckter Haltung, um Druck aufzubauen.

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Vorderrad nach oben reissen und Körperschwerpunkt zur Mitte bringen.

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Hinterrad ebenfalls nach oben ziehen. Auf saubere Fuss- und Pedalstellung achten.

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Landung locker abfedern.


Federung korrekt einstellen


Die Federung heisst Federung, weil sie federn sollte! Einer der häufigsten Fehler am Bike sind falsch eingestellte Federgabeln und Hinterbaudämpfer. Vielfach sind die Federelemente zu schnell und zu hart eingestellt, so dass der vorhandene Federweg gar nicht voll genutzt werden kann. So gehen Traktion und Komfort verloren und im schlimmsten Fall kann eine falsch eingestellte Federung sogar schwere Stürze verursachen.

Die Ausfedergeschwindigkeit sollte so gewählt werden, dass die Gabel oder der Dämpfer nach dem Einfedern gerade so schnell zurückkommen, ohne dass sie zurückzuschnellen. Eingestellt wird diese Funktion mit dem Rebound-Drehknopf (meistens in rot), dieser befindet sich entweder oben oder unten an der Federgabel.

Der Luftdruck wird mit einer speziellen Dämpferpumpe eingestellt, je nach Hersteller sind dafür ein oder zwei Ventile vorhanden. In der Bedienungsanleitung wird jeweils ein passender Luftdruck für das Körpergewicht oder den Fahrstil empfohlen. Diese Werte können als Referenz genommen werden, sollten aber unbedingt nochmals auf einer Probefahrt geprüft werden. Die Gummiringe an Gabel und Dämpfer zeigen übrigens, wie viel Federweg man gebraucht hat.

Den Freunden der Lockouts sei geraten, diese so wenig wie möglich zu benutzen. Die Blockierung ist eigentlich nur auf Asphaltstrassen und beim Treten im Wiegetritt sinnvoll. Sobald man im Gelände ist, muss die Federung aktiv arbeiten können, egal ob es berghoch oder bergrunter geht.

Folgende Fachbegriffe sollte man kennen:

- Rebound (Zugstufe): Regelt die Ausfedergeschwindigkeit des Federelements. Nicht zu schnell und nicht zu langsam einstellen!

- Compression (Kompression): Regelt den Einfederweg und dient als Durchschlagsschutz. Nur bei langhubigen Gabeln (ab 150mm) nötig.

- Sag (Negativfederweg): Gibt an, wie weit das Federelement einsinkt, wenn man auf dem Bike sitzt. Ein Wert von 20-30% ist optimal.

- Lockout (Blockierung): Blockiert das Federelement komplett. Sollte nur selten aktiviert werden und sicher nie auf rutschigem Untergrund.

- Platform: Reduziert den Oelfluss und macht die Federung straffer, ohne sie zu blockieren.

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Eine Dämpferpumpe ist ein Muss, um die Federelemente korrekt einzustellen.

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Der Gummi an Dämpfer und Gabel zeigt den Negativfederweg an (Sag).


Reifendruck richtig wählen


Der Reifenmarkt ist riesig, daher möchten wir hier nicht näher auf verschiedene Modelle und Profile eingehen. Viel wichtiger ist die Wahl des richtigen Luftdrucks. Der Reifen ist die erste Kontaktfläche zum Boden daher ist der Reifendruck die wichtigste Grundeinstellung.

Generell kann gesagt werden, je weniger Luftdruck, desto mehr Traktion und Komfort bietet der Reifen. Empfehlenswert ist, je nach Körpergewicht und Einsatzbereich, ein Druck zwischen 1,5 und 2,0 bar. Weniger ist nicht ratsam, da das Fahrverhalten schwammig wird und sogar der Reifen von der Felge springen könnte. Mehr ist auch nicht gut, da man einem zu harten Reifen den ganzen Grip nimmt und sich das Profil nicht im Boden verankern kann.
Die neuen Plus-Reifen (2.8"-3.0") werden mit viel weniger Luft gefahren. Hier ist ein Druck zwischen 1,0 bis 1,3 bar empfehlenswert.

Der Luftdruck kann auch für Vorder- und Hinterrad verschieden sein. Hinten ein bisschen mehr um Durchschläge zu vermeiden und vorne ein bisschen weniger für guten Kurvengrip.

Mehr zum Thema Reifendruck erfährst du in diesem Blog.

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Der Reifendruck ist die wichtigste Grundeinstellung am Mountainbike.


Lenkerbreite anpassen


Die Lenker von modernen Mountainbikes werden immer breiter. Eigentlich eine gute Entwicklung, den ein breiter Lenker bringt mehr Kontrolle und Stabilität. Allerdings werden mittlerweile Lenkerbreiten verbaut, die schlichtweg nicht mehr für jeden Fahrstil und jede Körpergrösse passen. Und es wird dabei nicht unterschieden, wer schlussendlich auf dem Bike sitzt. Wenn also der 1.85 m grosse Mann und die 1.60 m kleine Frau den gleichen Lenker fahren, dann kann etwas nicht stimmen, oder?

Generell kann gesagt werden: Biker, die vor allem bergrunter unterwegs sind fahren breitere Lenker und der klassische Tourenfahrer wählt einen schmaleren Lenker. Die Breiten variieren heute zwischen 720 mm und 800 mm. Auf jeden Fall ist es wichtig, dass man eine Lenkerbreite fährt, die einem bequem ist und man den Lenker ganz aussen halten kann (wenn die Stummel vorstehen, dann ist der Lenker zu breit). Wenn das nicht der Fall ist, dann ab zum Bikeshop und den Lenker kürzen lassen.

Mehr zum Thema Lenkerbreiten erfährst du in diesem Blog.

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Die Lenkerbreite muss dem Körperbau und Fahrstil angepasst werden. Ein aufgeräumtes Cockpit sorgt für Freude.


Klickpedale oder Flat Pedals?


Eine immer wieder gestellte Frage der Kursteilnehmer ist, ob sie Klickpedale oder Flat Pedals (auch Plattformpedalen oder Bärentatzen genannt) montieren sollen. Für die Fahrtechnikkurse ist die Wahl des Pedals nicht entscheidend. Wichtig ist, dass man sich mit dem jeweiligen Pedal wohl und sicher fühlt. Mit Flat Pedals lassen sich die verschiedenen Übungen genauso gut meistern, wie mit Klickpedalen. Normale Pedalen helfen sogar, dass man sich eine sehr saubere Technik aneignet, vor allem wenn es zum Schulungspunkt Bunny Hop kommt.

Es gibt Biker, die haben panische Angst, um mit eingeklickten Füssen technische Passagen zu fahren. Die Folge ist, dass sie dann jeweils ein Fuss ausklicken und völlig unkontrolliert den Trail runtereiern. Es bringt nichts, wenn man sich verkrampft und unwohl fühlt, denn so geht die erforderliche Lockerheit verloren. Das ist gefährlich und nicht der Sinn der Sache... Ein Vorteil der Klickpedale ist, dass gerade in anspruchsvollem Gelände die Füsse fest fixiert sind und man so sicheren Halt auf den Pedalen und die volle Kontrolle über das Bike hat!

Kommt jemand auch nach längerer Zeit und mehreren Versuchen mit Klickpedalen nicht klar, oder kann seine Ängste nicht ablegen, dann sind Flat Pedals ganz klar die bessere Wahl. Die heutigen Plattformpedalen und speziellen Schuhe sind so gut, dass man fast keinen Unterschied mehr zu Klicksystemen bemerkt. Es gibt mittlerweile sehr viele gute Biker, die konsequent auf Flat Pedals setzen und ihren eingeklickten Kollegen berghoch und bergrunter spielend davonfahren.

Mehr zum Thema Pedalen erfährst du in diesem Blog.

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Klickpedal oder Flat Pedal? Entscheide dich für das Pedal, mit welchem du dich wohl fühlst.


Üben, üben, üben!


"Übung macht den Meister!" Dieses Sprichwort gilt auch für das Mountainbiken. Je mehr man sich Zeit nimmt und übt, desto grösser sind die Fortschritte und die Freude am Fahren.

Glaube an dich selbst! Wie überall im Sport ist die positive Einstellung der Schlüssel zum Erfolg! Mountainbiken macht Spass und es gibt deshalb keinen Grund für negative Gedanken auf dem Trail. Wenn du eine schwierige Stelle nicht gleich fahren kannst, dann verzweifle und fluche nicht (und sage vor allem nicht "ich kann das nicht"), sondern sieh das als Herausforderung. Wenn es beim ersten Mal nicht geht, dann geht es vielleicht beim zweiten Mal und sonst halt eine Woche später.

Das wirst du wohl nicht gerne hören, aber schnappt dir dein Bike wenn es regnet und fahr bei Nässe! Wenn man bei feuchten Bedingungen unterwegs ist, dann entwickelt man ein sehr gutes Bikegefühl und gewinnt an Selbstvertrauen. Du wirst sehen, mit ein bisschen Übung lassen sich die nassen Trails genau so gut meistern wie im Trockenen.

Hilfreich ist auch mal ein Abstecher auf eine BMX-Bahn oder einen Pumptrack. Auch wenn das jetzt vielleicht mit dem klassischen Touren fahren nichts gemeinsam hat, diese künstlichen Hindernisse sind das perfekte Ausgleichstraining. Dort lernt man mit dem Bike und Körper zu arbeiten und wie man geschmeidig, sauber und kontrolliert Kurven, Wellen und kleine Sprünge meistert. Probier es mal aus, es macht ganz viel Spass!

Auch als Fahrtechnikprofi, der schon seit fast 30 Jahren biken tut, übe ich immer wieder und versuche mich zu verbessern! Wenn ich eine schwierige Passage nicht beim ersten Mal bewältigen kann, dann drehe ich um und versuche es nochmals. Vor allem wenn man alleine unterwegs ist, kann man sich die Zeit nehmen, um es mehrmals zu probieren und zwar solange, bis man die Stelle problemlos durchfahren kann. Dieses Spiel kann man auch in der Gruppe machen, schliesslich ist es ein gutes Gefühl, wenn man als Erster eine schwierige Passage meistert und sich den Respekt der Kollegen verdient!

Wichtig ist auch, dass man sich nie von anderen Fahrern beirren lässt. Gerade an Rennen sieht man oft solche Szenen, wo jemand absteigt und alle anderen auch gleich das Gefühl haben, dass diese Stelle nicht fahrbar ist. Mit viel Selbstvertrauen und einer guten Fahrtechnik kann man so allen den Meister zeigen!

Die Bikewelt ist ein riesiger Spielplatz! Starre nicht nur auf den Boden, wenn du auf dem Bike sitzt. Lass den Blick über den Trail schweifen und halte Ausschau nach Wellen und Kurven, welche als Absprünge oder Anlieger benutzt werden können. Je lockerer du durch die Gegend fährst, desto je mehr Spass macht es. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

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Spiel mit dem Gelände und hab Spass auf dem Bike!! Egal ob beim Drop...

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... Scrub...

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... Wallride...

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... Jump...

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... oder Wurzeln shredden!

6. November 2018

Enduro-Bikewoche Toscana Oktober 2018

Enduro-Biken erfreut sich immer grösserer Beliebtheit und so haben wir bei unseren Bikeferien in der Toscana schon früh darauf gesetzt. Die Toscana, und insbesondere die Maremma Region, bieten fantastische Trails und gute Möglichkeiten, um mit den Autos zu den besten Spots zu fahren. Das hatten auch schon die Macher der Enduro World Series gemerkt, bereits 2016 wurde ein Lauf in Punta Ala durchgeführt. Unsere Woche fand dieses Jahr vom 20.10.-27.10.2018 statt.

Wir haben nun schon mehrere Enduro-Bikewochen durchgeführt und mittlerweile ist das Datum Ende Oktober bei vielen Bikern dick im Kalender markiert. Wir sind der einzige Anbieter, der eine komplette Woche dieser Art organisiert und dementsprechend gross ist das Interesse. Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Personen begrenzt und daher ist die Woche immer schon früh ausgebucht. Das zeigt, dass wir mit der Enduro-Bikewoche voll den Nerv der Zeit treffen. Auch auf Social Media geht es jeweils voll ab, unsere Colle Cavalieri Facebook Posts und Fotos wurden in den vergangenen Tagen von über 5000 Leuten angeklickt.

Unser Landgut Colle Cavalieri liegt im Herzen der Maremma und ist somit die perfekte Ausgangslage für ein Enduro-Abenteuer. Wir jagten über sämtliche Trails rund um unser Haus und fuhren, bis die Bremsen glühten und die Arme brannten. Mehr Biken geht nicht! Und die Kunden mussten sich um nichts kümmern und konnten sich voll auf das Biken konzentrieren. Wir kennen die spektakulärsten Trails und wissen, wie man sie am besten miteinander verbindet, damit der Bikegenuss möglichst hoch ist. Und für das leibliche Wohl und für entspannende Massagen wurde selbstverständlich auch jeden Tag gesorgt.

An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an unsere Partner, die uns jeden Tag mit den Autos rumgefahren haben und natürlich an alle unsere Gäste für den Besuch!

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Die Bikes sind verladen. Los geht's!


Zum Einfahren wählten wir die Trails rund um die wunderschöne Calaviolina Bucht. Wenn man die Bikeferien am Meer beginnen kann, dann kann man nichts falsch machen! Auf kleinem Raum kann man hier ganz viele Trails miteinander kombinieren und zwischendurch liegt sogar noch ein Sprung ins kühle Nass drin. So kann es weiter gehen!

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Beginn der Enduro-Bikewoche auf den Trails rund um die Calaviolina Bucht.

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Viel Flow bereits am ersten Tag.

Zwischen dem Biken noch schnell ein Sprung ins Meer!

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Mit nassen Bikehosen zurück im Sattel...

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Gediegenes Mittagessen im Ristorante Il Fanta in Gavorrano.


Am nächsten Tag ging es nach Massa Marittima, wo wir von Mario Schurter (der grosse Bruder von Nino) und den Trail Brothers geshuttlet wurden. Am Monte Arsenti gibt es jede Menge Trails in verschiedenen Schwierigkeitsstufen und man kann alle vom gleichen Startpunkt aus befahren. Hier spielten wir bis zum Sonnenuntergang!

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Unterwegs mit den Trail Brothers in Massa Marittima

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Vor lauter Büschen sieht man den Trail nicht...

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Top of Monte Arsenti.

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Kitsch...

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Schöner Rockgarden gleich nach dem Start.

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Mit einem Drop in den Feierabend!


Am Dienstag und Mittwoch ging es dann so richtig zur Sache, nun wurde der ganze Federweg und die beste Fahrtechnik gebraucht. Mit dem Team vom Punta Ala Trailcenter und Bagnoli Bike waren wir im Gebiet Tirli, Monte di Muro und Buca della Neve unterwegs. Die Trails mit den wohlklingenden Namen Quercia Numerata, Brigidino, Vallette, DH1, Gagliardo, 301, Carbonai, Tre Dita, Rock'oh, Kriminale, Sassarelli sind alle richtig lang, steil und steinig. Hier wechseln sich Flow mit Drops und Jumps ab und man bringt das Grinsen fast nicht mehr aus dem Gesicht. Top!

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On the road again! Heute in der Region Tirli.

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Verschiedene Linenwahl beim Gagliardo Trail.

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Der Quercia Numerata mit seinen tiefen Spurrillen...

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Sehr steinig geht es im Vallette zu und her.

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Slickrocks gibt es auch in der Toscana!

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Im Urwald vom DH1.

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Die direkteste Linie ist auch immer die schnellste Linie!

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Weg mit dem Bikezeugs und ab in den Liegestuhl!

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Bikes sind wieder verladen, ab nach Scarlino!

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Coole Morgenstimmung auf dem Sassarelli.

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Was für ein Weitblick!

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Ein Lob an die Shuttlefahrer! Unglaublich, wo sie uns überall hingebracht haben.

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Der Kriminale Trail mit kriminellen Steinen...

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Scarlino rocks!

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Der 301 Trail gehört zu den längsten Abfahrten. Flow pur!

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Haben wir eigentlich das perfekte Wetter schon erwähnt?!

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Unterwegs im Rock'oh. Definitiv der härteste Trail der Maremma...

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Der Rock'oh - gleichermassen geliebt und gehasst...

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Nach so viel vernichteten Tiefenmetern ist ein Mittagessen nötig.

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Zum Abschluss des Tages nochmals Quercia Numerata!


Am Donnerstag ging es dann wieder gemütlicher zu und her. Wir fuhren mit den Autos nach La Pesta, wo wir aus eigener Muskelkraft in den den dortigen Wäldern rauf und runter fuhren. Es standen die Klassiker wie der Canyon, Castello Diruto, Pesta, usw. auf dem Programm. Viel Flow bergab und fast 1000 Höhenmeter berghoch sorgten für ein gelungenes Enduro-Erlebnis.

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Die müden Muskeln aufwecken! Morgengymnastik mit Véronique.

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Der berühmte Canyon Trail durfte natürlich nicht fehlen.

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Gut präparierte und flowige Trails rund um La Pesta.

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Im Dschungel vom Castello Diruto Trail.

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Heute fuhren wir alles aus eigener Muskelkraft. Auch das ist Enduro!

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Erholung am schönen Lago dell'Accesa.


Am Freitag reisten wir nochmals ans Meer. Wir haben die Woche am Meer gestartet und wir haben sie am Meer beendet. Über dem schmucken Städtchen Castiglione delle Pescaia gibt es ein immer grösseres Netz mit coolen Trails. Hier gilt es jeweils die Mischung zu finden mit konzentriertem Blick auf das Vorderrad und gleichzeitigem Halsstrecken, um den Ausblick auf das Meer zu geniessen. Grosses Kino!

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Über Stock und Stein in den Wäldern von Castiglione della Pescaia.

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Trails mit Meerblick! Was will man mehr am letzten Tag?

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Enduro heisst auch Schieben...

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Achtung Vorderrad!

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Was für ein Panorama! Leider hat man fast keine Zeit für einen Blick zur Seite.

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Auch hier gibt es jede Menge Felsen.

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Die hohe Linie ist meistens am besten!

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Der Termine 24 Trail bietet einige schöne Jumps. 

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Ein Gelato zum Abschluss darf natürlich nicht fehlen!


Auch diese Enduro-Bikewoche war wieder ein voller Erfolg! Wir waren jeden Tag vom Morgen weg auf dem Bike und fuhren bis zum Sonnenuntergang. Das Wetter war super, jeden Tag begleitete und die Sonne und liess uns bei Temperaturen von über 25 Grad schwitzen. Wir liessen uns kulinarisch verwöhnen und entspannten beim Bier am Pool. Es hatte sich eine super Gruppe zusammengefunden, wir hatten viel zu Lachen, gute Gespräche und es entstanden neue Freundschaften. Vielen herzlichen Dank!!

Im 2019 haben werden wir aus zeitlichen Gründen leider keine Enduro-Bikewoche anbieten. Aber dafür sind im 2020 gleich zwei Wochen im Herbst geplant. Ci vediamo!

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Sie kamen als Gäste und gingen als Freunde! Vielen herzlichen Dank an diese super Gruppe!

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Grazie mille e ci vediamo la prossima volta!