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22. Januar 2020

100 Fit for Trails Bike Blogs

Am 6. März 2013 startete ich den Fit for Trails Bike Blog. Es war für mich irgendwie eine nötige und logische Ergänzung zu meiner Bikeschule, welche ich seit 2012 führe. Denn ich merkte schnell, meine Kunden waren wissensdurstig und stellten an jedem Fahrtechnikkurs interessante (und dieselben) Fragen. Warum also daraus nicht einen Fragen-Antworten-Katalog kreieren? Da ich gerne Texte schreibe, Fotos schiesse und Videos schneide war der Schritt zum eigenen Blog schnell getan.

Mittlerweile sind fast 7 Jahre vergangen und ich habe letzte Woche den 100. Blogbeitrag veröffentlicht! Vielen Dank, dass auch du zu den treuen Lesern gehörst!

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Nur ein Bruchteil der Beiträge, die in den letzten sieben Jahren veröffentlicht wurden.


Der Fit for Trails Bike Blog ist nicht nur ein wertvolles Nachschlagewerk, sondern bietet auch eine kleine Zeitreise über den Bikesport. 7 Jahre sind in diesem Sport eine halbe Ewigkeit. Vor allem bei den Technologien ist in den letzten Jahren extrem viel passiert. Obwohl ein Mountainbike immer noch in etwa gleich aussieht, ist im Detail einiges daran verändert worden. Darum ist es ganz amüsant, wenn man die älteren Beiträge und vor allem deren Kommentare liest. Ein Einfach-Antrieb oder die grossen Laufräder haben vor nicht allzu langer Zeit noch für hitzige Diskussionen gesorgt. Heute fahren wir fast alle mit modernen Bikes herum und können uns gar nicht mehr vorstellen, wie es früher einmal war mit 30 Gängen, 26 Zoll Laufrädern und ohne Vario-Sattelstütze...

Eine Rangliste der beliebtesten Blogs aus den letzten drei Jahren findest du hier:

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Die Top Ten Blogs seit Beginn. Dieser Einfach-Antrieb ist das grosse Thema...


Interessanterweise hat der Fit for Trails Blog mehr als doppelt so viele Leser aus Deutschland, wie aus der Schweiz. Obwohl von einem Schweizer geschrieben und auf die Schweizer Bikeszene bezogen. Meine Schweizer Kursteilnehmer liefern die Ideen für die Blogbeiträge, aber die deutschen Freunde sind scheinbar die fleissigeren Leser. An dritter Stelle folgen die USA (!) und erst an vierter Stelle Österreich.

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Deutschland führt den Schweizer Blog an. Aber was machen die Amis auf Rang 3?


Dank des schnellen Wandels im Radsport wird mir der Stoff zum Schreiben sicherlich nicht ausgehen. Und meine Kunden werden weiterhin viele Fragen stellen, welche ich dann wieder zu Blogs verarbeiten darf. Ich freue mich auf die Zukunft und viele spannende Beiträge!

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Stetig steigende Leserzahlen hoffentlich auch in Zukunft!

19. Januar 2020

Winterreiseziel Maremma Toscana

Du suchst ein Winterreiseziel für dein Mountainbike- oder Rennradtraining? Du möchtest dem Schnee entfliehen und milde Temperaturen geniessen? Du willst Kultur und Kulinarik erleben abseits vom Touristenrummel?

Auf diese Fragen habe ich seit einigen Jahren die Antwort gefunden: La Maremma in der Südtoscana.

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Biketour in kurzen Hosen im Dezember. Die Maremma machts möglich!


Ich habe schon mehrmals einige Tage im Winter in der Maremma verbracht. Diesen Dezember/Januar sind es sogar ganze 6 Wochen am Stück, dies auch, weil wir neuerdings eine eigene Wohnung in Caldana besitzen.

Schon in der Vergangenheit war ich überrascht, wie mild und sonnig es jeweils war. Es kann also kein Zufall sein, dass das Wetter immer gut ist, wenn ich vor Ort bin. Dieses Mal hatten wir nach genau vier Wochen ein Tag Regen, das kann man durchaus verkraften. Deshalb kann ich die Toscana als Winterreiseziel allen wärmsten empfehlen, die gerne Sport treiben oder einfach in aller Ruhe die vielen Sehenswürdigkeiten besuchen möchten.

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Die leeren Häusergassen von Pitigliano. Ohne Touristenansturm ist es ganz angenehm.


Ich war es bisher nur von meinen Winterferien in Kalifornien und Südafrika (okay, dort ist jetzt Sommerzeit) gewohnt, dass ich jeden Morgen mit blauem Himmel und Sonnenschein begrüsst werde, wenn ich die Fensterläden öffne. Mit der heutigen Klimaproblematik muss man sich aber wohl oder übel fragen, ob es sinnvoll ist, im Winter in ein Flugzeug zu sitzen, nur um der Kälte und dem Schnee zu entfliehen. Daher ziehe ich die 7-stündige Autofahrt in die Toscana vor und muss mir nicht ein ganz so schlechtes Gewissen machen.

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Der Blick aus unserer Wohnung. Jeden Morgen werden wir mit blauem Himmel begrüsst!


Kurz vor Weihnachten machten wir uns auf den Weg mit Mountainbikes und Rennrädern im Gepäck, um uns eine kleine Auszeit zu gönnen. Wir haben jeden Tag Sport getrieben und Ausflüge gemacht und freuten uns an der Italianità. Es geht um diese Zeit noch ein bisschen lockerer und ruhiger zu und her, als sonst schon. Meraviglioso!

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Beste Bedingungen für Rennradtouren auf einsamen Strassen.

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Die klare Luft sorgt für eine beeindruckende Fernsicht!


Hier noch einige Tipps und Hinweise, falls du deine Winterferien auch mal in der Südtoscana verbringen möchtest:

  • Die Temperaturen bewegen sich tagsüber, je nach Sonne und Wind, um 10-18 Grad. In der Nacht kühlt es merklich ab und es kann schon mal frostig werden. Durch die eher tiefen Temperaturen wird man dafür mit einem klaren Himmel und von Sonnenuntergängen belohnt, wie man sie sonst nie sieht.
  • Bei den Restaurants und Übernachtungsmöglichkeiten steht nicht die ganze Auswahl zur Verfügung. Viele Betriebe schliessen nach Silvester und öffnen zum Teil erst an Ostern wieder. Vor allem die grossen Hotelkomplexe am Meer sind geschlossen, aber in einem kleinen Agriturismo ist es sowieso viel gemütlicher.
  • Die Biketrails sind zu dieser Jahreszeit nicht alle in perfektem Zustand. Wegen Wind, Jagd und Wildtieren liegen ab und zu Äste, Bäume und Steine im Weg. Eine angepasste Fahrweise ist deshalb empfehlenswert. Wir haben immer die Säge und Schaufel dabei und nehmen uns jeweils die Mühe, die grössten Hindernisse zu entfernen. Ganz nach dem Motto: No dig, no ride!
  • Zwischen 1. November und 31. Januar ist am Mittwoch, Samstag und Sonntag Jagd. Es empfiehlt sich, an diesen Tagen nicht mit dem Mountainbike in den tiefen Wäldern rumzukurven. Da sollte man sich entweder einen Ruhetag gönnen, mit dem Rennrad auf die Strasse gehen oder eine Tour entlang der Küste am Meer wählen.
  • Die Sonne geht um diese Jahreszeit schon um ca. 16.30 Uhr unter und es wird auch gleich merklich kühler. Bei der Tourenplanung gilt es darum zu berücksichtigen, dass man früh genug wieder zu Hause ist.
  • Weihnachten und Silvester werden nicht so intensiv gefeiert, wie zum Beispiel in der Schweiz. Nur am 25.12. und am 01.01. sind die Restaurants und Läden geschlossen. An den anderen "Feiertagen" ist alles wie gewohnt geöffnet.

Und jetzt lassen wir die Bilder sprechen!

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Der Sonnenuntergang und die blaue Stunde sind atemberaubend!

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Der Boden ist supertrocken und bietet perfekte Bedingungen für kleine Spielereien. 

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Saftiges grün und eine mystische Stimmung in den Hügeln der Maremma.

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Ausflug nach Castiglione della Pescaia bei schönstem Wetter.

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Die angeblich schönste Stadt der Toscana: Pitigliano.

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Die natürliche Therme von Saturnia. Ein Pflichtbesuch im Winter!

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Das 37 Grad warme Wasser lädt zum stundenlangen Baden ein.

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Biketour in den Hügeln rund um Caldana und Ravi.

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Ein bisschen Forstarbeit muss auch sein, damit alle Trails fahrbar bleiben.

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Italien wie man es liebt! Sonne, Pizza, Fiat Panda und Mülltonnen...

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Eine Laufrunde am Strand ist nie verkehrt.

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Auch die Locals gönnen sich keine Winterpause. Bikerennen in Scarlino.

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Castiglione delle Pescaia bei Vollmond.

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No dig, no ride! Als Mountainbiker gehört es sich, dass man die Trails selber pflegt.

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Rennradparadies Toscana!

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Blick über Caldana in die Weiten der Maremma.

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Send it! Die Biketrails bieten Action für jedes Fahrkönnen.

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Nach vier Wochen das erste Mal ein Tag Regen... Man kann es verkraften!

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Haben wir eigentlich schon die wunderschönen Sonnenuntergänge erwähnt?!

2. Januar 2020

Die beliebtesten Bike Blogs 2019

Es ist wieder Jahreswechsel und somit Zeit für die Veröffentlichung der beliebtesten Fit for Trails Blogbeiträge. Zuerst ein herzliches Dankeschön an alle Leser und Interessenten! Auch im Jahr 2019 haben wieder Tausende von Radsportlern die Blogs gelesen und mitdiskutiert.

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Eine Federgabel, meine Wenigkeit und ein Pedal waren die Top 3 Blogs 2019.


Ich habe 23 Beiträge veröffentlicht und war damit ein bisschen fleissiger als auch schon. Die Themen waren wieder bunt gemischt mit Technik, Tipps, Tests und Reiseberichten. Einige Blogs wurden auf Wunsch von Kunden erstellt oder es ging um Fragen, welche die Teilnehmer an meinen Fahrtechnikkursen immer wieder stellen.

Hier die Rangliste der beliebtesten Fit for Trails Blogs 2019:

1. Testbericht RockShox Pike Ultimate 2020


Wenn man ein international erhältliches Produkt testet, dann sind auch die Klickzahlen dementsprechend hoch. Der erste Rang geht darum an meinem Testbericht über die RockShox Pike Ultimate Federgabel, welche ich seit April 2019 fahre. Mit 2281 Klicks ist das der mit Abstand meist gelesene Beitrag im Jahr 2019.
Hier gehts zum Blog.

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Der meistgelesene Fit for Trails Blog 2019 ist der Testbericht über die RockShox Pike Ultimate Federgabel.


2. Ich bin seit 30 Jahren Mountainbiker


Meine persönliche Geschichte als Mountainbiker seit 1989 ist mit 890 Klicks auf dem 2. Rang gelandet. Dieser Blog wurde unteren anderem auch vom Schweizer Ride Magazin entdeckt und auf deren Kanälen verbreitet. Seit über 30 Jahren darf ich mich Mountainbiker nennen und ich habe so ziemlich alles mitgemacht und erlebt, was dieser Sport zu bieten hat. Ich bin stolz und dankbar, dass ich schon so lange dabei bin und mittlerweile von meiner eigenen Bikeschule leben kann.
Hier gehts zum Blog.

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1989 habe ich das Mountainbike entdeckt. Alte Geschichten finden alle cool, darum der 2. Rang für diesen Blog.


3. Testbericht Look X-Track Race Carbon


Der 3. Rang geht mit 777 Klicks an einen weiteren Testbericht und zwar über das Look X-Track Race Carbon MTB-Pedal. Das neueste Modell vom Erfinder der Klickpedalen sorgte für grosses Interesse bei der Leserschaft. Auch wenn Flat Pedals immer populärer werden, haben Klickpedalen immer noch viele Fans. Und wer dem Platzhirsch Shimano ausweichen möchte, findet nur ganz wenige Alternativen auf dem Markt.
Hier gehts zum Blog.

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Der 3. Rang geht an den Testbericht über das Look X-Track Race Carbon Pedal.


4. Stoppt die Zweifingerbremsung


Ich erlaube mir hier noch den 4. Rang zu erwähnen, denn es ist der Beitrag, auf welchen ich persönlich am meisten verweise. Mit 695 Klicks hat der Blog über die Zweifingerbremsung das Podest nur knapp verpasst. Es gibt leider immer noch viel zu viele Mountainbiker, die ihre Bremsen mit zwei oder sogar drei Fingern bedienen. Das ist mit den heutigen starken Scheibenbremsen völlig unnötig und es kann sogar gefährlich sein. Ein guter Mountainbiker bremst nur mit dem Zeigefinger! Punkt.
Hier gehts zum Blog.

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Ein guter Mountainbiker bremst nur mit den Zeigefingern! Mehr braucht es nicht.


Die ewige Nummer 1


Die ewigen Bestenliste führt nach wie vor der Blog "Reicht ein Kettenblatt am Mountainbike?" aus dem Jahre 2014 an. Mit mittlerweile über 28'000 Klicks scheint dieser Beitrag immer noch sehr beliebt zu sein. Dabei ist der Einfach-Antrieb heute ja zum Standard geworden und viele Biker können sich gar nichts anderes mehr vorstellen.
Hier gehts zum Blog.

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Die ewige Nummer 1, der Blog über den Einfach-Antrieb. (Foto: bike-mailorder.de)